18-jährige Schottin in Magaluf mit K.-o.-Tropfen per Nadel attackiert
Wichtige Fakten
- • Taylor Coulter, 18, wurde in Magaluf mit GHB per Nadel gespikt.
- • Das Opfer erinnert sich kaum an die Tat, musste ins Krankenhaus.
- • Sie nimmt antivirale Medikamente gegen HIV- und Hepatitis-Risiko.
- • Freunde halfen rechtzeitig; Taylor betont Wichtigkeit des Zusammenbleibens.
- • Spiking ist kein Standalone-Delikt in Schottland, aber in England.
Vorfall in der Diskothek
Die 18-jährige Schottin Taylor Coulter wurde im Juni in Magaluf auf Mallorca Opfer von Needle Spiking. In der Diskothek Bananas spürte sie einen stechenden Schmerz am Arm, nachdem ein Fremder sie angerempelt hatte. Innerhalb von 20 Sekunden fühlte sie sich benommen. Laut Bluttest im Krankenhaus war sie mit GHB, einer K.-o.-Tropfen-Droge, sowie einem Antidepressivum per Nadel injiziert worden.
Folgen für das Opfer
Taylor erinnert sich an wenig von der Nacht, ihre Freunde kümmerten sich umgehend um sie und kontaktierten Ärzte sowie Eltern. Zur Prophylaxe gegen HIV und Hepatitis nimmt sie nun antivirale Medikamente, die sie stark beeinträchtigen. Ihre sportliche Leistungsfähigkeit als Fußballspielerin bei Greenock Morton Women FC leidet erheblich; auch ihr Training für ein Stipendium in den USA ist gefährdet.
Reaktionen und Forderungen
Der Vorfall ereignete sich auf ihrem ersten alkoholfreien Mädelsurlaub. Die Familie lobt das schnelle Eingreifen der Freunde. Colin Mackie von der Charity "Spike Aware UK" kritisiert, dass Spiking aus verschiedenen Motiven geschehe – von Sexualdelikten bis zu Scherzen in sozialen Medien. In England wurde Spiking 2026 bereits zum eigenständigen Straftatbestand, Schottland zieht nach.
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