60.000 bei Far-Right-Demo in London: Tommy Robinson ruft zur 'Schlacht um Britannien' auf
Wichtige Fakten
- • Polizei schätzt Teilnehmerzahl auf 60.000, deutlich weniger als 150.000 im September.
- • 31 Festnahmen bei beiden Protesten, darunter ein Mann wegen Körperverletzung.
- • Rechtsextreme Flyer forderten 'eine Zukunft für weiße Menschen'.
- • Organisatoren beriefen sich auf eine Million, Polizei bezifferte pro-palästinensische Demo auf 20.000.
- • Parlamentssquare und Whitehall nach Ende der Kundgebungen weitgehend geräumt.
Verlauf der Kundgebungen
Am 16. Mai 2026 fanden in London zwei große Proteste statt: die rechtsextreme 'Unite the Kingdom'-Demo mit Tommy Robinson und eine pro-palästinensische Kundgebung zum Nakba-Tag. Die Metropolitan Police schätzte die Teilnehmer der Far-Right-Demo auf etwa 60.000 – ein deutlicher Rückgang gegenüber 150.000 im September 2025. Die Organisatoren sprachen dagegen von einer Million. Die pro-palästinensische Demo brachte nach Schätzungen der Polizei bis zu 20.000 Menschen auf die Straßen.
Reden und Vorfälle
Tommy Robinson rief seine Anhänger zur 'Schlacht um Britannien' und zur Beteiligung an der Kommunalpolitik vor den Wahlen 2029 auf. Redner war auch Siobhan Whyte, deren Tochter von einem Asylbewerber getötet wurde. Die Polizei nahm insgesamt 31 Personen fest: einer wegen gefährlicher Körperverletzung (Mann überfahren), ein weiterer wegen Aufforderung zum Angriff auf Polizisten. Rechtsnationale Flyer riefen zu einer 'Zukunft für Weiße' auf. Die pro-palästinensische Seite wurde unter anderem von Jeremy Corbyn und Zarah Sultana angesprochen. Nach Protestende räumte die Polizei Parliament Square und Whitehall.
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