A2 bei Kamen nach Unfall mit Schwertransporter voll gesperrt
Wichtige Fakten
- • Schwertransporter kippte nach Reifenplatzer um, Bagger stürzte auf Fahrbahn.
- • Fahrer und Beifahrer leicht verletzt, kamen ins Krankenhaus.
- • Diesel und Hydrauliköl liefen aus, Ölsperre in Seseke eingerichtet.
- • A2 in beiden Richtungen voll gesperrt, Bergung dauert bis Nachmittag.
- • A1 am Kreuz Dortmund/Unna nach weiteren Lkw-Unfällen teilweise gesperrt.
Unfallhergang
In der Nacht zum Dienstag ist auf der A2 bei Kamen ein Schwertransporter umgekippt, der einen riesigen Bagger geladen hatte. Nach einem Reifenplatzer kippte der Lkw gegen 1 Uhr in Richtung Hannover fahrend auf die Mittelleitplanke. Die schwere Ladung stürzte dabei auf die Fahrbahn Richtung Oberhausen. Der Fahrer und sein Beifahrer wurden leicht verletzt und kamen zur Beobachtung ins Krankenhaus.
Umweltschutzmaßnahmen
Durch den Unfall liefen Diesel und Hydrauliköl aus. Rund 30 Einsatzkräfte der Feuerwehr waren etwa drei Stunden lang damit beschäftigt, mit Bindemittel zu verhindern, dass die Flüssigkeiten in den Boden versickern. Da in der Nähe der Fluss Seseke fließt, wurde eine Ölsperre eingerichtet, um eine Verschmutzung zu verhindern.
Bergung und Vollsperrung
Erst nach den Reinigungsarbeiten konnte die Bergung des Schwertransporters und des Baggers beginnen. Die Polizei rechnet damit, dass die Arbeiten mindestens bis zum späten Nachmittag dauern. Die A2 bleibt deshalb in beide Richtungen gesperrt: zwischen dem Kamener Kreuz und Lünen-Süd sowie zwischen dem Kreuz Dortmund-Nordost und der Anschlussstelle Kamen/Bergkamen. Mit schwerem Gerät wird der Bagger aufgerichtet.
Ausweichroute betroffen
Zusätzlich erschwert wird die Lage durch Unfälle auf der A1 am Kreuz Dortmund/Unna. Dort kam es am Vormittag zu zwei Lkw-Unfällen, an einem waren insgesamt vier Fahrzeuge beteiligt. Mehrere Personen wurden leicht verletzt. Zwei Fahrstreifen sind bereits wieder frei, aber die A1 ist die übliche Ausweichroute für die gesperrte A2. Die Polizei bittet Verkehrsteilnehmer, die Unfallstellen extrem großräumig zu umfahren.
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