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Gesellschaft 18.08.2026, 02:59 Aktualisiert: 18.08.2026, 06:00

E-Scooter-Unfälle: Chirurg fordert Helmpflicht und Trainings

Deutschland: 16.500 E-Roller-Unfälle 2025, +38% zum Vorjahr.

Wichtige Fakten

  • Deutschland: 16.500 E-Roller-Unfälle 2025, +38% zum Vorjahr.
  • Paris hat als erste Stadt Helmpflicht für E-Scooter eingeführt.
  • Häufige Verletzungen: Kopfverletzungen und Hirnblutungen.
  • Zyskowski: Scooter instabil, hoher Schwerpunkt, kleine Räder.

Steigende Unfallzahlen

Die Polizei registrierte in Deutschland im Jahr 2025 laut Statistischem Bundesamt fast 16.500 E-Roller-Unfälle – ein Anstieg um rund 38 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Unfallchirurg Michael Zyskowski erklärt im Interview, dass er oft schwere Kopfverletzungen sieht, vor allem bei Fahrten unter Alkoholeinfluss.

Gefährliche Konstruktion

Laut Zyskowski sind E-Scooter aufgrund kleiner Räder, kleiner Standfläche und hohem Schwerpunkt instabil. Fahrer hätten keine Bewegungserfahrung mit den seit 2019 verfügbaren Rollern, viele seien sich der Risiken nicht bewusst. Anders als Motorradfahrer tragen E-Scooter-Fahrer selten Helme.

Helmpflicht als Lösung?

Eine Helmpflicht würde schwere Hirnverletzungen und Schädelfrakturen mildern, so Zyskowski. Darüber hinaus schlägt er technische Lösungen wie Tempolimits für unerfahrene Nutzer und verpflichtende Blinker vor.

Prävention durch Anbieter

Leihanbieter könnten Helme oder Belehrungskurse anbieten. Zudem fordert der Experte Schulungen und eine gewisse Grunderfahrung, führte aber aus, dass ein Führerschein allein nicht ausreicht.

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