Teilen:
ADAC-Verkehrspräsident Gerhard Hillebrand nach Kritik an CO2-Bepreisung zurückgetreten
ADAC-Verkehrspräsident Gerhard Hillebrand ist zurückgetreten.
Wichtige Fakten
- • ADAC-Verkehrspräsident Gerhard Hillebrand ist zurückgetreten.
- • 60.000 Mitglieder kündigten nach Hillebrands positiven Äußerungen zur CO2-Bepreisung.
- • Der ADAC unterstützt die CO2-Bepreisung als Anreiz für klimafreundlichere Mobilität.
- • Hillebrands Aussagen verursachten massive Irritationen und Beschwerden unter Mitgliedern.
- • Trotz der Kündigungen sind die Mitgliederzahlen des ADAC stabil geblieben.
- • Der ADAC betonte die Notwendigkeit von Anreizen für den Umstieg auf klimafreundliche Alternativen.
- • Klimaschutzziele in Europa sollten laut ADAC nicht gelockert werden.
Der ADAC-Verkehrspräsident Gerhard Hillebrand ist von seinem Amt zurückgetreten, nachdem er in die Kritik geraten war, als er die CO2-Bepreisung als effektives Werkzeug zur Erreichung der Klimaziele lobte. Seine Aussagen führten zu einer Welle von Kündigungen, etwa 60.000 Mitglieder traten aus dem Club aus. Der ADAC stellte jedoch sicher, dass die Anzahl der Mitglieder durch über 100.000 neue Eintritte im Januar konstant blieb. Hillebrand übernimmt die Verantwortung für den Reputationsverlust, der durch die Empörung und die Verunsicherung der Mitglieder hervorgerufen wurde. Er betonte, dass die Umstellung auf umweltfreundlichere Verkehrsoptionen mit Bedacht und ohne Preisspitzen erfolgen müsse. Der ADAC bleibt bei der Position, dass das Erreichen der Klimaziele in Europa unverändert wichtig ist.
Das könnte Sie auch interessieren
Kein Briefing mehr verpassen
Das Wichtigste des Tages jeden Morgen direkt ins Postfach.