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Wirtschaft 19.02.2026, 13:49 Aktualisiert: 19.02.2026, 18:06

Airbus erzielt Rekordumsätze trotz anhaltender Lieferkettenprobleme

Umsatz stieg 2025 um 6%, bereinigtes EBIT um ein Drittel auf 7,1 Mrd. Euro

Wichtige Fakten

  • Umsatz stieg 2025 um 6%, bereinigtes EBIT um ein Drittel auf 7,1 Mrd. Euro
  • Lieferprobleme bei Pratt & Whitney Triebwerken bremsen A320-Produktion
  • Airbus prüft rechtliche Schritte gegen den US-Zulieferer
  • Ziel: 870 Flugzeugauslieferungen 2026, ein Rekord seit der Pandemie
  • Über 8.700 Bestellungen sichern Auftragsbestand für zehn Jahre

Erfolgreiches Geschäftsjahr mit Hindernissen

Airbus verzeichnete 2025 ein deutliches Umsatzwachstum von sechs Prozent und steigerte das bereinigte Ergebnis vor Steuern und Zinsen um ein Drittel auf 7,1 Milliarden Euro. Die vorgeschlagene Dividende erhöhte sich leicht auf 3,20 Euro. Dennoch wurden die selbst gesteckten Ziele nicht vollständig erreicht, da anhaltende Lieferkettenprobleme den europäischen Flugzeugbauer ausbremsten.

Lieferengpässe bei Triebwerken

Insbesondere der Mangel an Triebwerken des US-Herstellers Pratt & Whitney beeinträchtigt die Produktion des Erfolgsmodells A320. Airbus-Chef Guillaume Faury übte scharfe Kritik und kündigte an, rechtliche Schritte zu prüfen. Analysten sehen darin Machtkämpfe in der Lieferkette, die anderen Marktteilnehmern zugutekommen könnten.

Ambitionierte Ziele und FCAS-Projekt

Für 2026 plant Airbus eine Steigerung der Auslieferungen um zehn Prozent auf 870 Flugzeuge, was einem Rekord seit der Corona-Pandemie entspräche. Der Auftragsbestand von über 8.700 Flugzeugen sichert die Auslastung für die nächsten zehn Jahre. Parallel dazu ist das deutsch-französisch-spanische FCAS-Kampfflugzeugprojekt festgefahren, wobei Airbus eine führende Rolle in einer möglichen Umstrukturierung anstrebt.

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