Deutschland senkt Wachstumsprognose für 2026: Herausforderungen und Reformbedarf
- • Die Bundesregierung senkte die Wachstumsprognose für 2026 von ursprünglich 1,3 Prozent auf 1,0 Prozent.
- • 2025 verzeichnete Deutschland ein Mini-Wachstum von 0,2 Prozent.
- • Staatliche Investitionen sollen etwa zwei Drittelprozentpunkte zum BIP-Zuwachs 2026 beitragen.
"Die Wirtschaftsaussichten bleiben herausfordernd, obwohl die Bundesregierung Maßnahmen zur Steigerung der Produktivität, Innovationskraft und Fachkräftegewinnung plant. Handelsabkommen mit Mercosur und Indien sollen neue Märkte erschließen."
Dollarverfall und seine globalen Auswirkungen
- • Der Dollar verliert weiterhin rapide an Wert, was den Euro auf mehr als 1,18 Dollar steigen ließ.
- • Die unvorhersehbare US-Politik, insbesondere die Zinspolitik der Federal Reserve, trägt zur Abwertung des Dollars bei.
- • Investoren verlieren Vertrauen in die US-Notenbank und reduzieren ihre Dollar-Positionen.
"Die Entwicklung auf dem US-Devisenmarkt wird mit erheblicher Besorgnis betrachtet. Sollte der Dollar weiterhin an Wert verlieren, wird dies die Exporteure in Europa und Japan vor erhebliche Herausforderungen stellen. Ein möglicher Regierungsstillstand in den USA könnte die Situation weiter verschärfen."
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EU-Mercosur-Abkommen: Rechtliche Prüfung durch Europäischen Gerichtshof sorgt für Verzögerungen
- • Das EU-Parlament hat das EU-Mercosur-Abkommen unterzeichnet, jedoch lässt es nun vom Europäischen Gerichtshof auf Vereinbarkeit mit EU-Recht prüfen.
- • Ökonom Martin Lück kritisiert den politischen Opportunismus und den Widerstand einige Parteien, der die Ratifizierung verzögert.
- • Das Mercosur-Abkommen könnte eine der größten Freihandelszonen der Welt schaffen.
"Der Europäische Gerichtshof wird entscheiden, ob das Abkommen vorübergehend in Kraft treten kann, was wichtig für die EU-Exportmärkte wäre. Die Uneinigkeit in der EU sendet jedoch negative Signale an internationale Partner."
Polens Wirtschaftsboom setzt sich fort: Neue Dynamik und Chancen
- • Polens Wirtschaft wächst um etwa drei Prozent im Jahr, während Deutschland konjunkturell stagnierend bleibt.
- • Polen profitiert von einer hohen Selbstständigen-Quote, wobei viele keine Mitarbeiter beschäftigen, aber von Steuervorteilen profitieren.
- • Deutschland ist nun der viertwichtigste Exportmarkt für Polen, wobei Polen China überholt hat.
"Mit einem weiterhin starken Wirtschaftswachstum könnte Polen seine Position als wirtschaftliches Zentrum Osteuropas festigen und neue Möglichkeiten für technologische Souveränität schaffen. Langfristig sind jedoch Herausforderungen wie die hohe Staatsverschuldung und demografische Veränderungen zu bewältigen."
DAX auf Allzeithoch, während Polen wirtschaftlich boomt
- • Der DAX erreichte im Januar 2026 mehrere Allzeithochs und überschritt zuletzt die Marke von 25.217 Punkten.
- • Die deutschen Exporte sanken im November 2025 um 2,5 %, während die Produktion um 0,8 % zulegte.
- • Der US-Arbeitsmarktbericht wird mit Spannung erwartet und könnte Einfluss auf die Geldpolitik der Federal Reserve nehmen.
"Der DAX bleibt stark mit positiven Impulsen aus Polen, das wirtschaftlich aufholt. Die Erwartungen an den US-Arbeitsmarktbericht bleiben hoch, während die Fusion von Glencore und Rio Tinto das Potenzial hat, den Rohstoffsektor zu verändern."