Alberta-Wählerdaten-Leck: Separatisten beschaffen sich Zugang zu Millionen Datensätzen
Wichtige Fakten
- • 2,9 Millionen Wählerdaten (Namen, Adressen, Kontakte) in Alberta illegal beschafft.
- • Gruppe Centurion Project nutzte Daten für Wahlkampf.
- • Verbindungen zu US-MAGA-Aktivisten und Trump-Administration.
- • Elections Alberta leitete Ermittlungen ein, Polizei ermittelt.
- • Opposition und Überlebende häuslicher Gewalt sind besorgt.
Datenleck bei Wählerregister in Alberta
In der kanadischen Provinz Alberta haben rechtsextreme Separatisten illegal Zugang zum offiziellen Wählerverzeichnis mit Daten von rund 2,9 Millionen Menschen erlangt. Die Organisation Centurion Project nutzte die Informationen, um Wähler zu erreichen. Sicherheitsexperten warnen vor Gefahren für die Demokratie.
Reaktionen und Ermittlungen
Elections Alberta (EA) leitete nach einem Hinweis Ermittlungen ein, nachdem zunächst keine Verstöße festgestellt wurden. Die Justiz ordnete die Abschaltung der Datenbank an. Auch die kanadische Bundespolizei RCMP und der Datenschutzbeauftragte von Alberta ermitteln. Das Centurion Project bestreitets, die Daten illegal genutzt zu haben.
Politische Brisanz und Auslandseinfluss
Der Fall heizt die Debatte um Separatismus in Alberta an, die auch von Akteuren der US-Trump-Regierung unterstützt wird. Datenschützer und Oppositionspolitiker fürchten um die Sicherheit von Opfern häuslicher Gewalt sowie Richtern und Journalisten.
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