Klingbeil wirbt in Kanada für stärkere Kooperation
Wichtige Fakten
- • Klingbeil reist nach Toronto, um bilaterale Beziehungen zu Kanada zu stärken.
- • Im Fokus stehen Kooperationen bei Rüstung, Seltenen Erden und KI.
- • Deutschland und Kanada wollen Resilienz gegen Erpressung erhöhen.
- • Klingbeil trifft kanadischen Amtskollegen und besucht Bombardier.
- • Canadas Premier Carney fordert Neuorientierung weg von den USA.
Hintergrund der Reise
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil ist zu einem mehrtägigen Besuch nach Kanada aufgebrochen, um angesichts internationaler Spannungen die bilaterale Zusammenarbeit zu vertiefen. Vor seinem Abflug nach Toronto betonte er, Deutschland und Kanada setzten auf „Stärke durch Kooperation“ und erhöhten ihre eigene Resilienz, um nicht erpressbar zu sein. Beide Länder stünden für Völkerrecht und regelbasierten Handel, auch wenn diese Prinzipien massiv unter Beschuss stünden.
Agenda und Ziele
In Toronto sind für Freitag und Samstag Gespräche mit kanadischen Politikern und Wirtschaftsvertretern geplant. Schwerpunkte sind Kooperationen bei Rüstungsgütern, Seltenen Erden und künstlicher Intelligenz. Klingbeil wird seinen Amtskollegen François-Philippe Champagne treffen, den Flugzeugbauer Bombardier besuchen und am „Global Progress Summit“ teilnehmen. Die Reise findet vor dem Hintergrund schwieriger Beziehungen zur US-Regierung unter Präsident Donald Trump statt – sowohl Deutschland als auch Kanada sind enge Verbündete der USA mit angespannten bilateralen Beziehungen. Kanadas Premierminister Mark Carney hat kürzlich eine Neuorientierung von den USA hin zu neuen Partnern gefordert.
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