Algerien: Waldbrände fordern mindestens zwölf Todesopfer
Wichtige Fakten
- • Mindestens zwölf Tote bei Waldbränden in Algerien.
- • Dutzende Verletzte, 54 mit Verbrennungen im Krankenhaus.
- • 69 aktive Brände, besonders betroffen Provinz Béjaïa.
- • Drei Verbindungsstraßen im Nordosten gesperrt.
- • Klimawandel erhöht Häufigkeit und Intensität der Brände.
Waldbrandkatastrophe in Algerien
Bei schweren Waldbränden im Nordosten Algeriens sind mindestens zwölf Menschen ums Leben gekommen. Dutzende weitere wurden verletzt, zahlreiche Bewohner mussten wegen der Flammen ihre Häuser verlassen. Das teilten das algerische Innenministerium und der Zivilschutz mit.
Betroffene Regionen und Opferzahlen
Nach Angaben von Innenminister Saïd Sayoud wurden fünf Todesfälle in Jijel, vier in Béjaïa und drei in Tizi Ouzou registriert. In der Stadt Souk El Tenine in Béjaïa kamen 54 Menschen mit Verbrennungen ins Krankenhaus, sechs von ihnen wurden schwer verletzt.
Lage und Evakuierungen
In mehreren Provinzen wurden Bewohner in Sicherheit gebracht. In Jijel flohen Menschen vor dichtem Rauch und den Flammen in ein Postamt. Drei wichtige Verbindungsstraßen mussten gesperrt werden. Am Abend kämpften Einsatzkräfte noch gegen 69 aktive Brände, besonders betroffen war die Provinz Béjaïa.
Hintergrund und Klimawandel
Algerien wird im Sommer regelmäßig von schweren Waldbränden heimgesucht. Hitzewellen und Dürren trocknen die Vegetation aus und erhöhen die Brandgefahr. Durch den Klimawandel werden solche Wetterextreme häufiger und intensiver. Bereits im Juli 2023 waren bei Bränden in der Provinz Béjaïa mehr als 30 Menschen ums Leben gekommen.
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