Australien: Wirtschaftliche und politische Entwicklungen im Überblick
- • Die australische Auktionstätigkeit hat sich nach einem langen Wochenende erheblich erholt, mit 1.629 geplanten Auktionen.
- • Australien erlebte im Januar 2026 seine vierthöchste Durchschnittstemperatur, 1,9°C über dem Durchschnitt.
- • NSW wird als erster australischer Bundesstaat den ‚guten Charakter‘ als mildernden Faktor bei Strafzumessungen ausschließen.
"Die Entwicklungen in der australischen Politik und Wirtschaft sind vielschichtig. Die bevorstehende Entscheidung der Reserve Bank of Australia über den Leitzins wird mit Spannung erwartet, insbesondere da verschiedene Ökonomen unterschiedliche Prognosen abgeben. Die Veränderungen im Strafrecht von New South Wales könnten weitreichende Auswirkungen auf zukünftige Gerichtsverfahren haben."
Historische Waldbrände in Patagonien: Notstand ausgerufen
- • Präsident Milei hat den Notstand in den von Waldbränden betroffenen Gebieten Patagoniens ausgerufen.
- • Seit Dezember 2025 sind in Patagonien rund 2.300 Quadratkilometer verbrannt, was etwa der Fläche des Saarlandes entspricht.
- • Die Brände werden durch hohe Temperaturen, Trockenheit und starke Winde begünstigt.
"Die anhaltende Dürre und extreme Wetterbedingungen, verschärft durch den Klimawandel, könnten weiterhin zu verheerenden Bränden führen. Auch im benachbarten Chile besteht eine ähnliche Gefahr. Die Rolle der Forstwirtschaft und insbesondere der Kiefernplantagen könnte in Zukunft stärker hinterfragt werden."
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Dringender Handlungsbedarf: Bundesregierung muss Klimaschutzprogramm umfassend überarbeiten
- • Das Bundesverwaltungsgericht verlangt die Überarbeitung des Klimaschutzprogramms 2023.
- • Die derzeitigen Maßnahmen reichen nicht aus, um bis 2030 eine CO2-Reduktion von 65% im Vergleich zu 1990 zu erreichen.
- • Eine Lücke von mindestens 200 Millionen Tonnen CO2 verbleibt in den geplanten Maßnahmen.
"Die Bundesregierung steht unter immensem Druck, den neuen Vorgaben des Bundesverwaltungsgerichts bis März gerecht zu werden. Es wird erwartet, dass alle relevanten Ministerien umfassende Maßnahmen entwickeln, um die Lücke von mindestens 200 Millionen Tonnen CO2 zu schließen und konkrete, wirksame Lösungen zu präsentieren."
Gerichtsurteil: Niederlande müssen Bonaire bis 2030 vor Klimafolgen schützen
- • Bonaire, eine niederländische Karibikinsel, ist von den Folgen des Klimawandels stark bedroht.
- • Ein Gericht in Den Haag entschied, dass die Niederlande bis 2030 Maßnahmen zum Schutz von Bonaire und seinen Einwohnern ergreifen müssen.
- • Greenpeace hatte im Namen der Inselbewohner gegen die Niederlande geklagt.
"Die Niederlande stehen vor der Herausforderung, umfassende Klimamaßnahmen zu ergreifen, um Bonaire und seine Bürger vor den Folgen des Klimawandels zu schützen. Die Umsetzung erfordert finanzielle Mittel und eine langfristige Planung, um den steigenden Meeresspiegel und weitere klimatische Bedrohungen zu bewältigen."
Rekordhitze und Buschbrände in Australien: Ein Land in Extremsituationen
- • Im westlichen New South Wales (NSW) wurde eine Rekordtemperatur von 49,2°C erreicht.
- • In Victoria und NSW kämpfen Gebiete mit unkontrollierten Buschbränden.
- • 11.000 Haushalte in Victoria erlitten Stromausfälle wegen Überhitzung der Infrastruktur.
"Australien muss sich auf weitere extreme Temperaturen und Wetterereignisse aufgrund des Klimawandels einstellen."
Victoria verzeichnet neue Höchsttemperaturen: Klimakrise verschärft sich
- • Victoria hat voraussichtlich seinen höchsten Temperaturrekord mit vorläufigen 48,9°C in Walpeup und Hopetoun aufgestellt.
- • In Renmark, Südaustralien, wurde eine Rekordtemperatur von 49,6°C gemessen.
- • Die extreme Hitze führte zu mehreren großen Bränden, unter anderem in der Otways-Region.
"Mit einer Zunahme extremer Hitzewellen und einer weiteren Verschlechterung der Klimakrise besteht weiterhin ein hohes Risiko für Bevölkerung und Umwelt. Anpassungs- und Reaktionsstrategien müssen verstärkt in den nationalen Fokus gerückt werden."
Schwere Winterstürme in den USA: Ausweitung der Notlage und steigende Todeszahlen
- • Rund 200 Millionen Menschen sind von den Winterstürmen betroffen.
- • Mehr als 670.000 Haushalte sind in mindestens 20 Bundesstaaten ohne Strom.
- • Mindestens 29 Todesfälle wurden in Zusammenhang mit den Stürmen gemeldet.
"Ein weiterer bedeutender Wintersturm könnte am kommenden Wochenende den Osten der USA treffen. Die extreme Kälte wird voraussichtlich bis in den Februar andauern."
Schwere Unwetter in Afghanistan: Chaos durch Schnee und Regen
- • In Afghanistan sind durch heftigen Schnee und Regen über 60 Menschen gestorben.
- • Mehr als 450 Häuser wurden zerstört oder beschädigt.
- • Insgesamt sind 360 Familien von den Unwettern betroffen.
"Die Auswirkungen des Klimawandels verstärken die Häufigkeit extremer Wetterereignisse in Afghanistan."
USA bereiten sich auf historischen Wintersturm 'Fern' vor
- • Mehr als 220 Millionen Menschen in den USA sind von einem außergewöhnlich starken Wintersturm bedroht.
- • Mindestens 19 US-Bundesstaaten, darunter New York, Georgia, Virginia und Texas, haben den Notstand ausgerufen.
- • Über 8.000 Flüge wurden für das Wochenende gestrichen, insbesondere im Süden und Nordosten.
"Der Sturm könnte zu einem der heftigsten der letzten Jahre werden, mit umfassenden Auswirkungen auf das öffentliche Leben in weiten Teilen der USA. Die Bevölkerung wird weiterhin dazu aufgerufen, Schutzmaßnahmen zu ergreifen und Reisen zu vermeiden. Die Regierung arbeitet eng mit FEMA und anderen Partnern zusammen, um Hilfsmaßnahmen sicherzustellen."
Australien erlebt erneut extreme Hitzewelle mit katastrophalen Feuerbedingungen
- • Eine anhaltende Hitzewelle bedroht Südost-Australien mit Temperaturen über 40°C.
- • Victoria und New South Wales könnten Allzeit-Temperaturrekorde brechen.
- • Totalverbote für Feuer gelten in Victoria und den meisten Regionen Südaustraliens.
"Es wird erwartet, dass die extreme Hitze zu einer Fortsetzung der hochkritischen Feuerbedingungen führt, mit möglichen Rekordtemperaturen in mehreren Staaten. Die Feuerbehörden warnen vor schnell ausbreitenden Bränden aufgrund der heißen und trockenen Bedingungen. Der fehlende Regen und die heißen Temperaturen werden voraussichtlich bis April andauern."
Schwere Hitzewelle in Australien: Klimawandel verstärkt Auswirkungen
- • Die Hitzewelle in Australien wurde durch menschlich verursachte Erderwärmung fünfmal wahrscheinlicher.
- • Temperaturen stiegen in Melbourne und Sydney über 40°C, mit noch extremeren Bedingungen in anderen Regionen.
- • Die Hitzewelle führte in Victoria zu Bränden, die 400.000 Hektar Land und 900 Gebäude zerstörten.
"Die Häufigkeit von intensiven Hitzeereignissen wird ohne entschiedene Klimaschutzmaßnahmen zunehmen."
Verheerende Überschwemmungen im südlichen Afrika: Neue Entwicklungen
- • In Mosambik sind mehr als 500.000 Menschen von Überschwemmungen betroffen und mindestens 110 Todesfälle wurden gemeldet.
- • 50.000 Personen in Mosambik leben in provisorischen Unterkünften.
- • Im Nordosten Südafrikas sind mindestens 38 Menschen gestorben, weitere werden vermisst.
"Die Lage bleibt angespannt, da weiterhin Regen erwartet wird, was die Situation der bereits schwer getroffenen Regionen verschärft. Besondere Anstrengungen werden unternommen, um Menschenleben zu retten und die beschädigte Infrastruktur wiederherzustellen."
Chile ruft Katastrophenzustand aus: Waldbrände fordern mindestens 16 Tote
- • Präsident Gabriel Boric hat in den Regionen Ñuble und Biobío wegen anhaltender Waldbrände den Katastrophenzustand ausgerufen.
- • Mindestens 16 Menschen wurden als tot bestätigt; rund 20.000 Personen wurden evakuiert.
- • In der Nähe der Küstenstadt Concepción zerstörte ein besonders gefährlicher Brand nach Behördenangaben etwa 250 Häuser.
"Sollten die hohen Temperaturen und Winde anhalten, könnte sich die Feuerlage weiter ausweiten und zusätzliche Evakuierungen nötig machen."
Starkregen und Überschwemmungen im südlichen Afrika: Über 100 Tote in Mosambik
- • In Mosambik meldeten Behörden mehr als 100 Todesopfer; zahlreiche Menschen gelten weiterhin als vermisst.
- • Laut Welternährungsprogramm sind in Mosambik mehr als 200.000 Menschen von den Unwettern betroffen; auch Simbabwe und Nordost-Südafrika sind stark getroffen.
- • In der Region um Maputo wurden Zwangsevakuierungen angeordnet; die Warnstufe steht auf Rot, Armee und Behörden setzen Evakuierungen durch.
"Da weitere sintflutartige Regenfälle vorhergesagt sind und Forschende den Klimawandel als Verstärker sehen, dürfte sich die humanitäre und wirtschaftliche Belastung kurzfristig weiter zuspitzen."
Mehr digitale Helfer sollen Lawinenrisiken besser einschätzbar machen – Experten warnen dennoch: Schulung und Umkehren bleiben entscheidend
- • Statistiken zeigen laut Fachleuten, dass es heute weniger Lawinenopfer gibt als noch vor 20 Jahren; unter anderem, weil Warnungen genauer und detaillierter geworden sind.
- • Der kostenfreie amtliche Lawinenlagebericht wird täglich gegen 17 Uhr veröffentlicht, ist länderübergreifend online verfügbar und liefert eine Prognose für den Folgetag (u. a. basierend auf Schneedeckenanalysen und Wetterdaten).
- • Lawinenprognosen beruhen auf Computermodellen; laut Lawinenwarndienst Tirol wurden insbesondere Schneedeckenmodelle und die Vorhersage von Neuschneemengen in den vergangenen Jahren deutlich verbessert.
"Digitale Angebote und verbesserte Modelle dürften die Tourenplanung weiter erleichtern und Entscheidungen unterstützen, ersetzen aber keine Ausbildung und situative Einschätzung im Gelände. Mit häufiger auftretenden Wetterextremen und Regenereignissen in hohen Lagen könnte die Komplexität der Lawinenlage weiter steigen – damit wächst die Bedeutung von Schulung, korrekter Interpretation der Prognosen und konservativen Entscheidungen."
Risiken-Bericht des Weltwirtschaftsforums: Geoökonomische Konfrontation als größte Gefahr
- • Die geoökonomische Konfrontation, einschließlich Zöllen und politischer Druckmittel, wird als größtes aktuelles Risiko gesehen.
- • Langfristig werden Extremwetter und Artensterben weiterhin als größte Gefahren eingeschätzt.
- • Eine Prioritätsverschiebung zeigt, dass Umweltgefahren aktuell weniger Bedeutung beigemessen wird.
"Die Führungskräfte blicken pessimistisch in die Zukunft, wobei nur ein Prozent an eine stabile Weltlage glaubt. Ein verstärkter Fokus liegt auf geoökonomischen Konfrontationen, während langfristige Umweltgefahren nicht vernachlässigt werden dürfen."
Russlands Ambitionen und Herausforderungen in der Arktis bis 2035
- • Russland hat seit 2020 eine Strategie zur Entwicklung der Arktis bis 2035 vorgelegt.
- • Mehr als 50 alte sowjetische Militärbasen in der Arktis wurden wieder in Betrieb genommen oder modernisiert, darunter Stützpunkte auf Franz-Josef-Land und Novaja Zemlja.
- • Die russische Nordflotte wurde 2021 zu einem eigenständigen Militärdistrikt, um Seewege Richtung Atlantik und Pazifik zu sichern.
"Trotz erheblicher Investitionen und strategischer Planungen sieht sich Russland mit infrastrukturellen Herausforderungen konfrontiert, wie einem Mangel an Häfen und Versorgungseinrichtungen entlang der Nördlichen Seeroute und unzureichendem Militärpersonal sowie technologischen Defiziten bei der Erschließung der Bodenschätze."
2025: Drittwärmstes Jahr und dringende Klimapolitik-Herausforderungen
- • 2025 war das drittwärmste Jahr weltweit laut Daten des europäischen Klimadienstes Copernicus.
- • Europa verzeichnete 2025 ebenfalls das drittwärmste Jahr mit einer Durchschnittstemperatur von gut 10,4 Grad Celsius.
- • Die Antarktis registrierte 2025 die wärmste Jahrestemperatur seit Beginn der Messungen.
"Die EU sieht sich trotz der globalen Wärmeentwicklung auf Kurs, die CO2-Emissionen bis 2030 weiter zu reduzieren. Allerdings werden Klimagesetze abgeschwächt oder verschoben, was die Erreichung der Pariser Klimaziele gefährdet."
Verheerende Buschfeuer in Victoria: Neue Entwicklungen und Evakuierungen in Australien
- • Über 300.000 Hektar wurden durch Buschfeuer in Victoria verbrannt, und mindestens 119 Strukturen wurden zerstört.
- • Drei vermisste Personen in Victorias Norden wurden lebend und wohlbehalten gefunden.
- • Ein Todesfall eines Mannes in einem Fahrzeug nahe einem Brandgebiet wird nicht direkt mit den Bränden in Verbindung gebracht, jedoch ist die Gemeinde in Trauer.
"Die Brände bleiben eine ernste Bedrohung, trotz leicht kühlerem Wetter. Starke Winde und die Entwicklung eines potenziellen Zyklons bei Queensland verschärfen die Lage. Die Notwendigkeit für Klimaschutzmaßnahmen wird durch die anhaltenden extremen Wetterbedingungen betont."