Angriff auf Atomreaktor in den VAE weckt Sicherheitsbedenken
Wichtige Fakten
- • Drohne traf Schaltanlage nahe Reaktor 3 in Barakah.
- • Betreiber musste 24 Stunden Notstromaggregate nutzen.
- • Erstmals verlor laufendes AKW durch Militärschlag externe Stromversorgung.
- • IAEA-Chef Grossi forderte Schutz von Atomkraftanlagen.
- • US-Senat stimmte für Kriegsermächtigungsresolution zu Iran.
Drohnenangriff auf Barakah-Atomkraftwerk
Ein Drohnenangriff aus dem Irak hat das Kernkraftwerk Barakah in den Vereinigten Arabischen Emiraten getroffen und Reaktor 3 für 24 Stunden von der externen Stromversorgung abgeschnitten. Das Kraftwerk musste auf Notstromaggregate zurückgreifen. Es ist das erste Mal, dass ein laufendes Atomkraftwerk durch einen militärischen Angriff seine externe Stromversorgung verlor. Die Internationale Atomenergieorganisation (IAEA) bestätigte, dass keine radioaktiven Stoffe freigesetzt wurden. Die VAE machen pro-iranische Milizen für den Angriff verantwortlich. Experten warnen vor der Verwundbarkeit solcher Anlagen durch Drohnen.
Internationale Reaktionen und Ausblick
Der Angriff weckt Erinnerungen an die Katastrophe von Fukushima 2011, als Notstromaggregate nach einem Tsunami versagten. IAEA-Chef Rafael Grossi betonte die Notwendigkeit, Kernkraftwerke vor militärischen Angriffen zu schützen. In den USA trieb der Senat eine Resolution voran, die Präsident Trump zwingen soll, den Krieg gegen Iran zu beenden, es sei denn, der Kongress autorisiert ihn. Vier Republikaner unterstützten die Demokraten. Trump drohte, Irans Atomkraftwerk Bushehr anzugreifen.
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