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International 13.07.2026, 16:19 Aktualisiert: 13.07.2026, 23:04

Angriff auf Flughafen Sanaa: Huthi beschuldigen Saudi-Arabien

Militär beschoss Landebahn in Sanaa, um iranisches Flugzeug zu stoppen.

Wichtige Fakten

  • Militär beschoss Landebahn in Sanaa, um iranisches Flugzeug zu stoppen.
  • Huthi beschuldigen Saudi-Arabien und drohen mit Vergeltung.
  • Regierung wirft Huthi vor, IKRK-Flugzeug mit Piloten als Geiseln genommen zu haben.
  • USA und Iran liefern sich gegenseitige Angriffe, Waffenruhe beendet.
  • Deutschland, Frankreich und UK fordern Waffenstillstand und Verhandlungen.

Angriff auf Flughafen Sanaa

Im Jemen hat das Militär die Landebahn des internationalen Flughafens in Sanaa beschossen, um die Landung eines iranischen Flugzeugs zu verhindern. Das Flugzeug soll eine Delegation der Huthi-Miliz an Bord gehabt haben, die von der Trauerfeier für den getöteten Ajatollah Chamenei in Teheran zurückkehrte. Die Huthi beschuldigten Saudi-Arabien des Angriffs und kündigten eine Reaktion an, während Saudi-Arabien sich zunächst nicht äußerte. Die Huthi teilten mit, das Flugzeug sei auf den Flughafen von Hudaida ausgewichen.

Geiselnahme und regionale Eskalation

Der Informationsminister der international anerkannten Regierung, Muammar al-Erjani, erklärte, die Huthi hätten den Abflug eines Flugzeugs des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) verhindert und den Piloten sowie den Co-Piloten als Geiseln genommen. Sanaa steht seit 2014 unter Kontrolle der Huthi, während die Regierung in Aden sitzt. Der Angriff erfolgt vor dem Hintergrund einer erneuten Eskalation des Iran-Kriegs, nachdem US-Präsident Trump die Waffenruhe für beendet erklärt hatte. Deutschland, Frankreich und Großbritannien verurteilten die iranischen Angriffe und forderten eine Wiederherstellung des Waffenstillstands.

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