Trump kündigt Seeblockade gegen Iran an – USA setzen Angriffswelle fort
Wichtige Fakten
- • USA haben dritte Angriffswelle in Folge gegen Iran gestartet.
- • Trump kündigt Wiederaufnahme der Seeblockade iranischer Häfen an.
- • USA erheben künftig 20% Gebühr auf Fracht in der Straße von Hormus.
- • Iran bezeichnet sich selbst als 'Wächter' der Straße von Hormus.
- • UAE meldet Todesopfer nach iranischem Angriff auf zwei Tanker.
USA setzen Angriffswelle fort
Das US-Militär hat in der Nacht zum Montag die dritte Angriffswelle in Folge gegen Iran gestartet. Laut US-Regionalkommando CENTCOM wurden erneut Dutzende Ziele mit Präzisionsmunition getroffen, darunter Flugabwehrsysteme, Radaranlagen und Drohnenstandorte. Erstmals kamen auch schwimmende Drohnen zum Einsatz. Ziele waren unter anderem die Insel Qeschm und Bandar Abbas. Iranische Staatsmedien meldeten einen Toten und vier Verletzte in der Stadt Mahschahr.
Trump kündigt Seeblockade und Gebühren an
Präsident Donald Trump hat die Wiederaufnahme einer Seeblockade gegen iranische Häfen angekündigt, die am 14. Juli um 22 Uhr MESZ in Kraft treten soll. Zudem kündigte er an, künftig eine Gebühr von 20 Prozent des Frachtwertes auf alle Schiffe zu erheben, die die Straße von Hormus passieren. Iran bezeichnete sich als wahren 'Wächter' der Meerenge und wies die US-Forderungen zurück. Die Internationale Seeschifffahrtsorganisation (IMO) erklärte, es gebe keine rechtliche Grundlage für zwangsweise Mautgebühren.
Iran reagiert und Lage spitzt sich zu Verkehrseinbruch
Als Vergeltung beschoss Iran US-Militärbasen in Kuwait, Jordanien und Bahrain. Zudem griff Iran nach Angaben der Vereinigten Arabischen Emirate zwei Tanker im Südpass der Straße von Hormus an, wobei ein indischer Besatzungsmitarbeiter getötet und acht weitere verletzt wurden. Der Schiffsverkehr in der Meerenge brach weiter drastisch ein, während Trump ein nächtliches TV-Ansprache für Donnerstag ankündigte.
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