Anschlag auf jüdische Rettungswagen in London: Drei Verdächtige angeklagt
Wichtige Fakten
- • Vier jüdische Rettungswagen wurden in London angezündet.
- • Drei Verdächtige wurden wegen Brandstiftung angeklagt.
- • Die Ermittlungen werden von Anti-Terror-Polizei geführt.
- • Polizei verstärkt Präsenz in jüdischen Gemeinden.
- • Die Tat wird derzeit nicht als Terrorismus eingestuft.
Zusammenfassung des Vorfalls
In Nord-London wurden vier Rettungswagen der jüdischen Hilfsorganisation Hatzola in der Nacht zum 23. März in einem Synagogen-Parkplatz in Golders Green in Brand gesetzt. Die freiwillig betriebenen Fahrzeuge dienen der medizinischen Versorgung unabhängig vom Glauben der Patienten.
Ermittlungen und Anklagen
Die Metropolitan Police hat drei Verdächtige festgenommen: Hamza Iqbal (20) und Rehan Khan (19) aus Leyton sowie einen 17-jährigen britisch-pakistanischen Jugendlichen aus Walthamstow. Sie wurden wegen Brandstiftung mit der Absicht, Eigentum zu beschädigen, und fahrlässiger Gefährdung von Leben angeklagt und sollen am Samstag vor dem Westminster Magistrates' Court erscheinen. Die Ermittlungen werden von der Anti-Terror-Polizei geleitet, obwohl der Vorfall bisher nicht als terroristisch eingestuft wurde.
Reaktionen und Sicherheitsmaßnahmen
Nach dem Angriff hat die Polizei ihre Präsenz in Gebieten mit großen jüdischen Bevölkerungen verstärkt, insbesondere während des Pessach-Festes, um Bedenken der Gemeinschaft zu adressieren. Beamte betonen, dass diese Maßnahmen vorsorglich sind und nicht auf eine spezifische Bedrohung zurückgehen. Zwei weitere Männer wurden zuvor festgenommen und auf Kaution freigelassen, während die Ermittlungen fortgesetzt werden.
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