Anti-semitism, Wohnungsmarkt und Netto-Null: Britische Innenpolitik in den Schlagzeilen
Wichtige Fakten
- • Premierminister besucht Golders Green nach Messerangriff auf Juden.
- • Angela Rayner erwägt offenbar Führungsherausforderung gegen Starmer.
- • No-Fault-Kündigungen bis Freitag erlaubt; Studentenwohnungen betroffen.
- • Netto-Null-Gesetze könnten Wäschetrockner verbieten; Handel warnt.
Antisemitismus und innenpolitische Spannungen
Die britische Presse berichtet ausführlich über die Zunahme antisemitischer Vorfälle, nachdem zwei jüdische Männer in Golders Green erstochen wurden. Premierminister Sir Keir Starmer besuchte den Tatort und versprach, gegen „die Verehrung des Mordes an Juden“ vorzugehen. Die Daily Mail kritisiert Starmer jedoch, Antisemitismus fester zu lassen, aus Rücksicht auf muslimische Wähler.
Führungsambitionen und Labour-Partei
Die ehemalige stellvertretende Premierministerin Angela Rayner soll eine Führungsherausforderung gegen Starmer in Erwägung ziehen. Laut The Times haben Labour-Minister eine „Anyone but Ange“-Kampagne gestartet, da sie eine Linkswendung der Partei fürchten.
Wohnungsmarkt und Umweltpolitik
Zum 1. August tritt in England ein Verbot von „No-Fault“-Räumungen in Kraft, weshalb Vermieter noch schnell Kündigungen aussprechen. Der Guardian berichtet von einem Ansturm auf Kündigungen durch Anwälte. Im Umweltsektor warnen Einzelhändler vor einem Ansturm auf Wäschetrockner, da Netto-Null-Ziele deren Verbot vorsehen.
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