Brick Lane: Datenzentrum statt Wohnungen – Rayner genehmigt umstrittenes Projekt
- • London: 500-Millionen-Projekt in Brick Lane genehmigt.
- • Nur 11 von 44 Wohnungen werden gefördert.
- • Kritik: Datenzentrum verdrängt community und erhöht Wasserverbrauch.
"Die Entscheidung dürfte den Verdrängungsprozess in Brick Lane verstärken und Proteste weiter anheizen."
Deutscher Wohnungsbau: Fertigstellungszahlen sinken weiter
- • 2026 voraussichtlich nur 185.000 neue Wohnungen - 22.000 weniger als 2025.
- • Zahl der Fertigstellungen sinkt auf niedrigsten Stand seit 2012.
- • Zeitspanne zwischen Genehmigung und Fertigstellung auf 27 Monate gestiegen.
"Erst ab 2027 werden leichte Zuwächse erwartet, die Wohnungsknappheit bleibt bestehen."
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Venezuela: Wut über Baumängel nach Erdbeben
- • Offiziell über 4.800 Tote nach den Doppelbeben in Venezuela.
- • Betroffene kritisieren Baumängel und schleppende Hilfe der Regierung.
- • Viele Opfer verloren bereits 1999 bei Schlammlawinen ihr Zuhause.
"Die Beben verschärfen die politische Krise Venezuelas, da immer mehr Bürger öffentlich die Regierung für die katastrophalen Zustände verantwortlich machen."
Kritik an Plänen bundesweites Enteignungsverbot für Wohnungskonzerne
- • Schwarz-rot will per Bundesgesetz Enteignungen von Wohnungskonzernen auf Landesebene verbieten.
- • SPD-Politiker kritisieren Vorhaben als Wahlgeschenk an die Linke vor der Berlin-Wahl.
- • Berliner Volksentscheid 2021 sprach sich mehrheitlich für Vergesellschaftung aus.
"Das geplante Verbot könnte den Berliner Volksentscheid obsolet machen und das politische Klima vor der Wahl weiter anheizen."
Wohnungsnot in Deutschland: Immer mehr Menschen leben zu beengt
- • 11,7 Prozent leben in zu kleinen Wohnungen 2025, ein Anstieg um 1,5 Prozentpunkte.
- • 30,8 Prozent der Ausländer sind betroffen, fast fünfmal mehr als Deutsche.
- • In Großstädten ist die Überbelegungsquote mit 16,9 Prozent dreimal so hoch wie auf dem Land.
"Die Wohnungsknappheit wird sich ohne verstärkten Neubau und politische Anreize zum Umzug weiter verschärfen."
Wohnungsnot trotz Leerstand: Bundestag debattiert über „Schrottimmobilien“ und mehr Befugnisse für Kommunen
- • In vielen deutschen Städten stehen Wohnungen in vernachlässigten Gebäuden leer, obwohl Wohnraum knapp ist; die Tagesschau nennt Beispiele aus Landau (Pfalz) und Andernach (bei Koblenz).
- • Kommunen müssen aus Sicherheitsgründen teils selbst sichern (Gerüste, Bauzäune, Absperrungen) und Kosten vorfinanzieren, bevor sie versuchen, diese vom Eigentümer zurückzuholen.
- • In Landau ließ Oberbürgermeister Dominik Geißler (CDU) am eingerüsteten Eckhaus Banner mit der Aufschrift „Eigentum verpflichtet“ anbringen und kritisiert langwierige Verfahren, weil Eigentümer gegen Baugebote oder Instandsetzungsanordnungen klagen können.
"Kurzfristig ist keine schnelle Entspannung zu erwarten, weil Verfahren gegen Eigentümer weiterhin klageanfällig und kostenintensiv bleiben. Politisch dürfte die angekündigte Baugesetzbuch-Novelle zum zentralen Hebel werden; ob sie Kommunen spürbar mehr Durchgriff (z.B. beim Vorkaufsrecht oder bei Übernahmen) verschafft, wird sich in den kommenden Gesetzgebungsverfahren und an der Finanzierung in der Praxis entscheiden."
Wohnungsnot in Deutschland erreicht Rekordniveau – Regierung kündigt Erleichterungen an
- • Der ‚Soziale Wohn‑Monitor‘ des Pestel‑Instituts kommt zum Ergebnis, dass Ende 2024 bundesweit rund 1,4 Millionen Wohnungen fehlten (Stand der Berichterstattung: 15.01.2026).
- • Im Jahr 2024 wurden nach Studieangaben nur rund 220.000 Wohnungen fertiggestellt; das Institut erwartet kurzfristig nur etwa 200.000 Neubauten pro Jahr – etwa halb so viele wie der angenommene Bedarf.
- • Bis 2030 könnte sich der Gesamtnachholbedarf auf bis zu 2,4 Millionen zusätzliche Wohnungen summieren.
"Ohne schnelle, konkrete Maßnahmen auf Bundes- und Länderebene – insbesondere eine Reform der Förderpraxis und ein verbindlicher Bund‑Länder‑Pakt zum sozialen Wohnungsbau – ist in den nächsten Jahren keine grundlegende Entspannung des Marktes zu erwarten. Die Ankündigung der Bundesregierung, Kommunen zu entlasten und bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, ist ein erstes politisches Signal, bleibt aber derzeit vage; der Effekt hängt von konkreten Finanzierungs‑ und Umsetzungsregelungen ab."