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International 04.09.2026, 05:01 Aktualisiert: 04.09.2026, 06:01

Argentinien verschärft Falkland-Konflikt mit Sanktionsdrohungen

Argentinien: Präsident Milei warnt vor Ölförderung im Sea-Lion-Feld.

Wichtige Fakten

  • Argentinien: Präsident Milei warnt vor Ölförderung im Sea-Lion-Feld.
  • USA: Trump überdenkt angeblich Haltung zu den Falklandinseln.
  • Falkland-Referendum 2013: 99,8% für Verbleib bei Großbritannien.
  • Milei kündigt Marinebasis in Feuerland an.

Mileis Drohung und der Ölkonflikt

Argentiniens Präsident Javier Milei hat seine Drohung erneuert, Wirtschaftssanktionen gegen Unternehmen zu verhängen, die in der Nähe der Falklandinseln Öl fördern. In einer landesweiten Ansprache sagte er, das Sea-Lion-Ölfeld, wo die britische Firma Rockhopper Exploration und Navitas Petroleum Ölförderung planen, sei eine "klare und gegenwärtige Gefahr". Dies würde zu Sanktionen führen, was Großbritannien ablehnt.

US-Signal und Britische Position

Milei fühlt sich durch den US-amerikanischen Präsidenten Donald Trump bestärkt, der andeutete, die Haltung der USA zu den Falklandinseln zu überdenken. Diese Bemerkungen kamen im Kontext von Trumps Kritik an der mangelnden Unterstützung Großbritanniens für den Iran-Einsatz der USA auf. Großbritannien betonte hingegen, dass die Souveränität der Inseln bei Großbritannien liegt und das Selbstbestimmungsrecht der Bewohner an oberster Stelle stehe.

Argentinische Pläne und Historische Perspektive

Raymond Milei kündigte auch Pläne für einen neuen Marinebasis in Tierra del Fuego an und gewährte der Verteidigung mehr Mittel. Großbritannien habe einen Schrumpfkurs, meint er. Historisch betrachtet ist der Konflikt tief verwurzelt: Vor über 40 Jahren führte ein Krieg um die Inseln zum Tod zahlreicher Soldaten. Ein Referendum aus dem Jahr 2013 bestätigt aber den Wunsch der Kelpenbewohner, Kolonie des Vereinigten Königreichs zu bleiben.

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