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Gesellschaft 03.02.2026, 09:21 Aktualisiert: 03.02.2026, 23:10

Steigender Armutsgrad in Deutschland bedroht mehr Menschen

Etwa 13,3 Millionen Menschen waren im Jahr 2025 in Deutschland armutsgefährdet.

Wichtige Fakten

  • Etwa 13,3 Millionen Menschen waren im Jahr 2025 in Deutschland armutsgefährdet.
  • Der Anteil der armutsgefährdeten Bevölkerung stieg von 15,5 Prozent im Jahr 2024 auf 16,1 Prozent im Jahr 2025.
  • Besonders betroffen sind Alleinlebende, Alleinerziehende und Arbeitslose.
  • 2,2 Millionen Kinder und Jugendliche in Deutschland sind armutsgefährdet.
  • 17,6 Millionen Menschen sind von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht.
  • 1,5 Millionen Menschen gehen in Deutschland zur Tafel.
  • Fast 65 Prozent der Arbeitslosen befinden sich unterhalb der Armutsgrenze.
  • 1.029.000 Menschen leben ohne festes Mietverhältnis.
In Deutschland zeigt sich ein weiterhin steigender Trend bei der Armutsgefährdung. Im Jahr 2025 waren etwa 13,3 Millionen Menschen von Armut bedroht, was einem Anteil von 16,1 Prozent der Bevölkerung entspricht. Dies markiert einen Anstieg gegenüber dem Vorjahr, in dem der Anteil 15,5 Prozent betrug. Besonders betroffen sind Alleinlebende, Alleinerziehende und Arbeitslose. Die Armutsgefährdung trifft ebenfalls stark auf andere Nichterwerbstätige und Rentner zu. Der Schwellenwert für Armutsgefährdung liegt bei 1.446 Euro netto monatlich für alleinlebende Personen und 3.036 Euro für eine Familie mit zwei Erwachsenen und zwei Kindern unter 14 Jahren. Die soziale Ausgrenzung betrifft sogar 17,6 Millionen Menschen in Deutschland. Weiterhin sind etwa 1,5 Millionen Menschen auf die Lebensmitteltafeln angewiesen, und 1.029.000 Menschen wohnen ohne festes Mietverhältnis. Diese alarmierenden Zahlen erfordern umgehende politische Interventionen, um die steigende Bedrohung durch Armut zu bekämpfen.

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