Atomverhandlungen mit Iran: Oman meldet Durchbruch, USA bleiben skeptisch
Wichtige Fakten
- • Iran soll laut Oman nie nukleares Material für Atombomben besitzen.
- • Teheran würde IAEA vollen Zugang zu Atomanlagen gewähren.
- • Iran will Uranvorräte auf niedrigstes Niveau für Brennstoff senken.
- • USA fordern kompletten Stopp der Urananreicherung.
Verhandlungserfolg aus omansicher Sicht
Der Vermittlerstaat Oman sieht in den Atomgesprächen zwischen den USA und Iran einen wichtigen Durchbruch. Laut Omans Außenminister Badr al-Bussaidi hat Iran zugesichert, niemals nukleares Material zur Herstellung einer Atombombe anzuhäufen – eine Zusage, die als bisher unerreicht gilt. Im Falle eines Abkommens würde Teheran der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) vollen Zugang zu seinen Atomanlagen gewähren, und möglicherweise auch US-Inspektoren.
US-amerikanische Skepsis und iranische Zugeständnisse
Während Iran sich bereit erklärt hat, seine Vorräte an angereichertem Uran auf das niedrigstmögliche Niveau zu senken, sodass sie nur als nuklearer Brennstoff dienen, fordern die USA unter Präsident Donald Trump einen kompletten Stopp der Urananreicherung, auch für zivile Zwecke. Trump äußerte sich unzufrieden mit den bisherigen Gesprächen. Zu Irans Raketenprogramm, das bisher als nicht verhandelbar galt, zeigt sich Oman optimistisch, dass Teheran offen für Diskussionen sei, eine Bestätigung aus Iran steht jedoch noch aus.
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