AUKUS-Abkommen: Australien droht ohne U-Boote dazustehen
Wichtige Fakten
- • Australien plant acht atomgetriebene U-Boote für 368 Milliarden Dollar.
- • Bisher wurden über 2 Milliarden Dollar an die USA und Großbritannien gezahlt.
- • Die alternden Collins-Klasse-U-Boote müssen ersetzt werden.
- • Kritiker warnen vor Lieferverzögerungen und politischen Risiken.
Zusammenfassung
Australien riskiert, ohne U-Boote dazustehen, wenn es das AUKUS-Abkommen mit den USA und Großbritannien aufgibt. Dies warnte der stellvertretende Verteidigungssekretär Hugh Jeffrey auf einem Forum in Canberra. Das 368-Milliarden-Dollar-Projekt zum Erwerb von acht atomgetriebenen U-Booten steht unter intensiver Prüfung aufgrund intransparenter Details und langsamer Schiffbau-Raten in den Partnerländern. Australien hat bereits mehr als 2 Milliarden Dollar von zugesagten 9 Milliarden an die USA und Großbritannien gezahlt, um deren industrielle Kapazitäten zu stärken, ohne Garantien für die Lieferung der U-Boote.
Kritik und Alternativen
Der ehemalige Premierminister Malcolm Turnbull und der pensionierte Konteradmiral Peter Briggs äußerten Bedenken hinsichtlich möglicher Lieferverzögerungen und forderten einen Rückzug von AUKUS. Jeffrey betonte jedoch, dass Verteidigungskräfte angewiesen seien, AUKUS zu verfolgen, und lehnte es ab, über Alternativpläne zu sprechen. Er wies darauf hin, dass dies der vierte Versuch sei, die alternde Collins-Klasse zu ersetzen, und warnte vor weiterer Politisierung der Verteidigungsfähigkeiten.
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