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Auslaufen des Atomwaffenvertrags 'New START': USA und Russland planen neue Gespräche
Der Atomwaffenvertrag 'New START' zwischen den USA und Russland ist ausgelaufen.
Wichtige Fakten
- • Der Atomwaffenvertrag 'New START' zwischen den USA und Russland ist ausgelaufen.
- • Der Vertrag beschränkte strategische Nuklearwaffen auf 1.550 Sprengköpfe und 800 Trägerraketen.
- • USA und Russland haben eine Wiederaufnahme ihres Militärdialogs vereinbart.
- • China verweigert bisherige Dialoge über ein neues Atomabkommen.
- • US-Präsident Donald Trump fordert einen neuen, modernen Vertrag, der auch China einschließt.
- • Die USA streben an, ihre Interkontinentalraketen mit mehreren lenkbaren Sprengköpfen auszustatten.
- • Russland hat erklärt, dass es sich nicht mehr an die Verpflichtungen des ausgelaufenen Vertrags gebunden fühlt.
Der Atomwaffenvertrag 'New START' ist nun ausgelaufen, und die USA sowie Russland stehen ohne bedeutende Kontrollen bei ihren Nuklearwaffenprogrammen da. Die USA und Russland haben jedoch ein positives Signal gesendet, indem sie sich auf die Wiederaufnahme ihres Militärdialogs geeinigt haben, welcher seit 2021 unterbrochen war. Verhandlungen über eine mögliche Fortsetzung eines atomaren Abrüstungsprogramms sind im Gange, jedoch noch nicht abgeschlossen. US-Präsident Donald Trump betont die Notwendigkeit eines neuen, verbesserten und modernisierten Vertrags, der China mit einschließt, was jedoch aufgrund von Pekings bisheriger Ablehnung eine Herausforderung darstellt. Experten befürchten ein nukleares Wettrüsten, sehen jedoch die Kapazitäten dafür noch als begrenzt an. Das Scheitern der Vertragsverlängerung könnte ein gefährliches Vakuum erzeugen, das die Unsicherheiten im globalen Sicherheitskontext erhöhen könnte.
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