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Ende des Atomwaffenvertrags 'New START' schafft neue Herausforderungen
Der Atomwaffenvertrag 'New START' zwischen den USA und Russland läuft aus.
Wichtige Fakten
- • Der Atomwaffenvertrag 'New START' zwischen den USA und Russland läuft aus.
- • Der Vertrag beschränkte strategische Nuklearwaffen auf 1.550 Sprengköpfe und 800 Trägerraketen.
- • Russland signalisiert Bereitschaft zur Vertragsverlängerung unter bestimmten Bedingungen.
- • Die USA fordern, dass China in ein neues Atomabkommen eingebunden wird.
- • China rüstet sein Nukleararsenal jährlich um etwa 100 Sprengköpfe auf.
- • Die USA rüsten ihre Interkontinentalraketen mit mehrfach lenkbaren Sprengköpfen nach.
- • USA und Russland wollen ihren Militärdialog wieder aufnehmen.
Der Atomwaffenvertrag 'New START', der entscheidend zur nuklearen Abrüstung zwischen den USA und Russland beitrug, läuft nun aus. Der Vertrag, der ursprünglich Begrenzungen für strategische Nuklearwaffen setzte, wird nicht verlängert, teils aufgrund der nuklearen Aufrüstung Chinas und dessen Weigerung, einen Dialog über eine Einbindung in ein neues Abkommen zu führen. Sicherheitsexperten befürchten ein neues Wettrüsten, doch derzeitige Kapazitätsgrenzen bei den Großmächten machen dies eher unwahrscheinlich. Im Zuge der veränderten geostrategischen Lage nehmen die USA ihre Verteidigungsmaßnahmen durch die Aufstockung ihrer Interkontinentalraketen mit mehrfach lenkbaren Sprengköpfen auf. Die USA und Russland planen die Wiederaufnahme ihres Militärdialogs, der seit 2021 unterbrochen war, was als positiver Schritt für die globale Stabilität angesehen wird.
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