Australien: IS-verdächtige Frau aus syrischem Camp darf zurückkehren
Wichtige Fakten
- • Hodan Abby kehrt aus syrischem Flüchtlingscamp nach Australien zurück.
- • Regierung kann Aso-Sicherheitsverfügung nicht mehr durchsetzen.
- • Rückkehrerin wird überwacht, muss Kommunikation 24h vorher melden.
Rückkehrerin aus Syrien
Eine australische Frau mit Verbindungen zur Terrorgruppe Islamischer Staat (IS) erhält die Genehmigung zur Rückkehr nach Australien. Die Regierung, so Heimatschutzminister Tony Burke, sei rechtlich nicht mehr in der Lage, die Ausweisungsverfügung aufrechtzuerhalten. Die Frau war zuvor daran gehindert worden, von Damaskus aus nach Australien zu fliegen.
Überwachung und Bedingungen
Nach ihrer Ankunft wird die Frau einer beispiellosen Sicherheitsüberwachung unterzogen, einschließlich ständiger Überwachung und regelmäßiger Meldepflichten. Laut Burke muss sie vor der Nutzung von Kommunikationsgeräten 24 Stunden Vorankündigung geben. Die Behörden seien darauf vorbereitet, sagte der Chef des Geheimdienstes Asio.
Politische Reaktionen
Die Opposition wirft der Regierung Versagen beim Schutz Australiens vor, die Frau stehe im Verdacht schwerer Straftaten wie Versklavung und Mitgliedschaft in einer Terrororganisation. Sie ist die letzte einer Gruppe von Frauen und Kindern, die aus dem syrischen Camp zurückkehren.
Das könnte Sie auch interessieren
Kein Briefing mehr verpassen
Das Wichtigste des Tages jeden Morgen direkt ins Postfach.