Australische Skisaison startet trotz Klimasorgen
Wichtige Fakten
- • 20-40 cm Neuschnee in Victora und New South Wales.
- • Büro für Meteorologie erwartet unterdurchschnittliche Schneefälle.
- • Skigebiete setzen verstärkt auf Beschneiungstechnik.
- • Studie: Skisaison könnte bis 2050 um 44-55 Tage schrumpfen.
- • Kosten für Liftpässe haben sich seit 2010 mehr als verdoppelt.
Die australische Skisaison hat offiziell begonnen. Zwischen 20 und 40 cm Neuschnee fielen in den Alpen von Victoria und New South Wales vor dem langen Wochenende, unterstützt von künstlicher Beschneiung. Der australische Wetterdienst (BoM) prognostiziert jedoch unterdurchschnittliche Schneefälle für die Saison.
Skigebiete wie Thredbo sind trotzdem optimistisch. Manager Stuart Diver berichtet von höheren Buchungen und setzt auf Diversifizierung: Alpine Coaster, Mountainbike und Wandern ergänzen das Angebot. Andere Resorts wie Perisher und Falls Creek verzeichnen starkes Interesse.
Klimaforscher warnen vor einem schwierigen Jahr: El Niño bringe warme, trockene Bedingungen, die die Schneedecke gefährden. Eine ANU-Studie prognostiziert, dass die Skisaison bis 2050 um 44 bis 55 Tage kürzer sein könnte, wenn die Emissionen nicht sinken. Die Industrie investiert daher massiv in Beschneiungstechnik.
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