Australischer Musiker wegen Trump-kritischem Post der Freundin von US-Einreise ausgeschlossen
Wichtige Fakten
- • Keli Holiday wurde bei Rückkehr von Kanada in die USA abgewiesen.
- • Trotz gültigem Visum verweigerten US-Behörden die Einreise.
- • Partnerin Abbie Chatfield entschuldigte sich für ihren Trump-Post.
- • Holiday war angeblich nicht über den Post informiert.
- • Neue US-Regeln fordern fünf Jahre Social-Media-Historie von Touristen.
US-Einreise trotz Visum verweigert
Der australische Musiker Keli Holiday, bekannt als Hälfte des Elektroduos Peking Duk, musste seine Nordamerika-Tournee vorzeitig beenden, nachdem ihm die Wiedereinreise in die USA verweigert wurde. Holiday war nach einem Zwischenstopp in Toronto (Kanada) auf dem Rückweg zu einem Konzert in New York, als er an der Grenze „festgehalten“ und nicht wieder eingelassen wurde – obwohl er laut eigenen Angaben über ein gültiges Visum verfügte.
Möglicher Auslöser: Trump-kritischer Post der Freundin
Nach dem Vorfall entschuldigte sich seine Partnerin, die Podcasterin und TV-Moderatorin Abbie Chatfield, für einen im Juli 2025 veröffentlichten Beitrag, in dem sie sich kritisch über Donald Trump geäußert hatte. Chatfield betonte, Holiday habe von dem Post nichts gewusst, und wies Spekulationen zurück, sie habe zu politischer Gewalt aufgerufen. Eine offizielle Begründung für die Einreiseverweigerung liege nicht vor.
Verschärfte Einreisebestimmungen
Der Fall ereignet sich vor dem Hintergrund neuer US-Visa-Regeln, die von ausländischen Besuchern die Angabe ihrer Social-Media-Aktivitäten der letzten fünf Jahre verlangen. Dies verdeutlicht die zunehmende Bedeutung digitaler Äußerungen bei der Einreise in die USA.
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