Frankreich vor Social-Media-Verbot für Jugendliche unter 15 Jahren
- • Die französische Nationalversammlung hat ein Gesetz verabschiedet, das Social Media für unter 15-Jährige verbieten soll.
- • Der Gesetzesentwurf umfasst Plattformen wie TikTok, Snapchat und Instagram.
- • Falls der Senat zustimmt, könnte das Verbot ab dem ersten September des kommenden Schuljahres in Kraft treten.
"Es bleibt abzuwarten, wie die Altersprüfung effektiv umgesetzt werden kann. Die Entscheidung des Senats steht noch aus. Sollte das Gesetz in Kraft treten, positioniert sich Frankreich als ein weiteres Land, das strenge digitale Vorgaben für Minderjährige umsetzt."
Frankreich plant Social-Media-Verbot für Jugendliche unter 15
- • Frankreich plant, die Nutzung sozialer Medien für Jugendliche unter 15 Jahren zu verbieten.
- • Präsident Macron unterstützt das Gesetz, um Jugendliche vor den Risiken sozialer Netzwerke zu schützen.
- • Ein aktualisierter Gesetzentwurf wurde von der Nationalversammlung angenommen und geht nun an den Senat.
"Erfolgt das Verbot, könnte Frankreich Vorbild für weitere europäische Staaten im Jugendschutz werden."
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EU-Kommission verschärft Kontrollen bei WhatsApp
- • Die EU-Kommission plant eine strengere Kontrolle der öffentlichen Kanäle von WhatsApp.
- • WhatsApp wird nach EU-Recht nun als besonders große Online-Plattform eingestuft.
- • Das Gesetz für Digitale Dienste (DSA) verlangt die Löschung verbotener Inhalte wie Hassrede.
"Die Kontrolle könnte zu Bußgeldern führen, falls WhatsApp gegen EU-Vorgaben verstößt."
Australien: Über 4,7 Millionen Social‑Media‑Konten von Unter‑16‑Jährigen deaktiviert
- • Seit dem 10. Dezember 2025 dürfen in Australien Personen unter 16 Jahren keine eigenen Social‑Media‑Accounts betreiben.
- • Nach Angaben der australischen Regierung wurden inzwischen mehr als 4,7 Millionen Zugänge von Nutzerinnen und Nutzern unter 16 Jahren deaktiviert.
- • Die Online‑Sicherheitsbehörde eSafety spricht in vorläufigen Auswertungen von „ernsthaften Anstrengungen“ der Plattformen, Minderjährigen den Zugang zu verwehren.
"Die Regierung bewertet die Kooperation mit den Plattformen als funktionierend, zugleich bleibt die Frage offen, wie effektiv die Altersprüfung in der Praxis dauerhaft ist. Entscheidend wird sein, ob die Anbieter ihre Prüfverfahren weiter nachschärfen – und ob politische Schritte folgen, die auch App‑Stores stärker in die Alterskontrolle einbinden. Parallel könnte das Verfahren von Reddit rechtliche Auswirkungen auf die Umsetzung haben."