Bahnunglück in Wales: Kollision hätte vermieden werden können
Wichtige Fakten
- • Ein Mensch starb, vier wurden schwer verletzt.
- • Züge kollidierten bei Talerddig, Powys, am 21. Oktober 2024.
- • Automatische und manuelle Sandstreuer versagten.
- • Nasse Schienen und Laub reduzierten die Haftung.
- • Die zuständigen Firmen wollen die Empfehlungen umsetzen.
Hintergrund des Unfalls
Ein frontaler Zusammenstoß zweier Züge in Mittelwales hätte vermieden werden können, wie eine Untersuchung ergab. Ein Passagier starb, vier weitere wurden schwer verletzt, als am 21. Oktober 2024 in Talerddig, Powys, zwei Züge kollidierten. Die Untersuchung der RAIB kam zu dem Schluss, dass der Unfall nicht passiert wäre, wenn eines oder beide automatischen und manuellen Sandstreusysteme aktiviert gewesen wären, die die Haftung der Räder auf den Schienen erhöhen.
Ursachen und Ermittlungen
Die RAIB stellte fest, dass der Zug nach Aberystwyth trotz voller Bremse durch die Ausweichstelle rutschte und auf den eingleisigen Abschnitt zurückfuhr, wo er mit dem entgegenkommenden Zug zusammenstieß. Der automatische Sandstreuer funktionierte nicht, und der manuelle Notstreuer wurde nicht aktiviert. Zudem trugen nasse Schienen und herabgefallene Blätter zur verminderten Haftung bei. Die RAIB gab neun Empfehlungen, darunter verbessertes Fahrertraining und sicherere Sandstreusysteme.
Reaktionen und Maßnahmen
Transport for Wales und Network Rail teilten mit, die Sicherheit stehe an oberster Stelle und man werde die Empfehlungen prüfen, um ähnliche Vorfälle zu verhindern. Die Gewerkschaft ASLEF wies darauf hin, dass Fahrer angewiesen wurden, Sandstreuer über Weichen nicht zu benutzen, was die Wirksamkeit des Systems in Frage stellt.
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