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Gesellschaft 20.04.2026, 16:15 Aktualisiert: 20.04.2026, 18:58

Bankangestellte bestiehlt vulnerable Kunden und finanziert Luxusleben

Kelly Kershaw gestand fünf Betrugsfälle an vulnerablen Bankkunden.

Wichtige Fakten

  • Kelly Kershaw gestand fünf Betrugsfälle an vulnerablen Bankkunden.
  • Sie finanzierte Luxusurlaube nach Afrika, Paris und Dubai mit dem Geld.
  • Die Bank erstattete den Geschädigten 8.630 Pfund Schadenssumme.
  • Kollegen wurden durch auffällige Social-Media-Posts aufmerksam.
  • Das Gericht verurteilte die Taten als 'verabscheuungswürdig'.

Betrugsfall in britischer Bank

Die 54-jährige Kelly Kershaw, eine langjährige Angestellte der Nationwide Building Society in Caernarfon, gestand vor Gericht fünf Betrugsfälle ein. Sie hatte während ihrer Tätigkeit in den Jahren 2023 und 2024 Geld von vulnerablen Kunden gestohlen, darunter einem Schlaganfallopfer und einem Mann mit Lernschwierigkeiten. Die Bank erstattete den Geschädigten insgesamt 8.630 Pfund.

Auffälliger Lebensstil führt zur Aufdeckung

Kollegen wurden misstrauisch, als Kershaw auf Social Media zahlreiche teure Urlaube postete, darunter eine Safari in Afrika sowie Reisen nach Paris, Dubai und in die Karibik. Eine interne Untersuchung im Oktober 2024 ergab, dass sie Kundensignaturen gefälscht und unbemerkte Bargeldabhebungen veranlasst hatte. Kershaw gab an, unter einer zwanghaften Kaufsucht zu leiden und Geld auch an Obdachlose zu geben.

Gerichtliche Konsequenzen

Die Verteidigung verwies auf eine unerklärliche Verhaltensweise und bedauerte den Verlust von Job und Reputation. Der Bewährungsdienst bezeichnete die Taten als 'verabscheuungswürdig'. Kershaw wurde bis zur Urteilsverkündung am 8. Mai auf Kaution freigelassen.

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