Organisierte Kriminalität nutzt australisches Behindertenhilfesystem NDIS für Geldwäsche
Wichtige Fakten
- • Organisierte Banden nutzen das 50-Milliarden-Dollar-NDIS für Geldwäsche und Betrug.
- • Die ACIC warnt vor falschen Dokumenten, Erpressung und systematischem Missbrauch.
- • Besonders gefährdet sind Teilnehmer mit Sprachbarrieren oder kognitiven Einschränkungen.
- • Die Regierung plant im Budget vom 12. Mai strengere Registrierungsvorschriften.
- • Das NDIS wuchs 2023 um 10,3% und soll bis 2029 63 Milliarden Dollar kosten.
Kriminelle Infiltration
Organisierte Kriminalitätsbanden nutzen Australiens National Disability Insurance Scheme (NDIS), ein 50 Milliarden Dollar teures Behindertenhilfeprogramm, systematisch für Geldwäsche, Betrug und Erpressung. Die Australian Criminal Intelligence Commission (ACIC) warnt vor falschen oder übertriebenen Dokumenten, Barzahlungen an Teilnehmer und sogar Einschüchterung vulnerabler Personen, um Steuergelder zu erschleichen.
Regierungsmaßnahmen
Die Regierung plant im Budget vom 12. Mai strengere Registrierungsvorschriften für NDIS-Anbieter und bessere Datenanalyse, um wiederholte Betrugsfälle zu identifizieren. Gesundheitsminister Mark Butler kündigt für Mittwoch größere Änderungen an, während Schatzmeister Jim Chalmers die NDIS-Kürzungen als Kernstück der Sparmaßnahmen bezeichnet, da das Programm mit 10,3% Wachstum pro Jahr als nicht nachhaltig gilt.
Das könnte Sie auch interessieren
Kein Briefing mehr verpassen
Das Wichtigste des Tages jeden Morgen direkt ins Postfach.