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Bayer: Wachstum in der Pharmasparte und juristische Hoffnung
Die Bayer-Aktie stieg um fast sechs Prozent und notiert erstmals seit Herbst 2023 wieder über 40 Euro.
Wichtige Fakten
- • Die Bayer-Aktie stieg um fast sechs Prozent und notiert erstmals seit Herbst 2023 wieder über 40 Euro.
- • Bayer plant, sein Pharmageschäft bis spätestens 2027 wieder auf einen mittleren einstelligen Wachstumskurs zu bringen.
- • Das Unternehmen setzt hohe Erwartungen an Blockbuster-Medikamente mit einem potenziellen Jahresumsatz von mindestens einer Milliarde Dollar.
- • Analysten erwarten in Abhängigkeit von anstehenden Studiendaten für Asundexian einen Jahresumsatz von einer bis zwei Milliarden Euro.
- • Ein gerichtlicher Beschluss im Bezug auf Glyphosat könnte Bayer bis Ende Juni 2026 Rechtssicherheit verschaffen.
Zur Wochenmitte hat Bayer seine Position am DAX gefestigt, da die Vorstellung von neuen Medikamentenkandidaten die Aktienkurse beflügelte. Die Pharmasparte des Unternehmens zeigt Potenzial, mit fünf bedeutenden Medikamentenkandidaten im Rennen, die jeweils einen möglichen Jahresumsatz von über einer Milliarde Dollar erreichen könnten. Besonders das Prostatakrebs-Medikament Nubeqa und das Herz-Kreislauf-Medikament Kerendia tragen zur optimistischen Prognose bei. Zudem könnte ein bevorstehender Gerichtsentscheid zur Causa Glyphosat Rechtssicherheit für das Unternehmen schaffen, was auf den Aktienkurs positiv durchschlagen könnte. Insgesamt zeigt Bayer trotz vergangener Herausforderungen im Glyphosat-Streit eine positive Entwicklungsperspektive im Pharmasektor.
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