Ben Roberts-Smith bestreitet Kriegsverbrechen-Vorwürfe öffentlich
Wichtige Fakten
- • Ben Roberts-Smith wurde mit fünf Mord-Kriegsverbrechen angeklagt.
- • Die Vorwürfe betreffen Tötungen unbewaffneter Afghanen 2009-2012.
- • Roberts-Smith bestreitet alle Anschuldigungen kategorisch.
- • Er wurde am 7. April festgenommen und gegen Kaution freigelassen.
- • Ein Zivilprozess 2023 fand Teile der Mordvorwürfe glaubwürdig.
Anklage und Bestreitung
Ben Roberts-Smith, Australiens höchstdekorierter lebender Soldat, hat nach seiner Anklage wegen fünf Kriegsverbrechen des Mordes öffentlich alle Vorwürfe bestritten. Der 47-Jährige, der am 7. April festgenommen und gegen Kaution freigelassen wurde, sagte, er sei "stolz auf meinen Dienst in Afghanistan" und werde die Anklage nutzen, um seinen Namen "endlich" reinzuwaschen. Die Vorwürfe beziehen sich auf die Tötung unbewaffneter afghanischer Gefangener zwischen 2009 und 2012 während seines Dienstes im Special Air Service Regiment.
Rechtlicher Hintergrund
Die strafrechtliche Anklage folgt einem Zivilprozess 2023, in dem ein Gericht auf Basis der Wahrscheinlichkeit feststellte, dass einige Mordvorwürfe "erhebliche Wahrheit" enthalten. Roberts-Smith hatte damals eine Verleumdungsklage gegen Medien verloren, die die Vorwürfe erstmals 2018 veröffentlichten. Der Richter gewährte Kaution mit Hinweis auf eine mögliche jahrelange Untersuchungshaft vor Prozessbeginn.
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