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International 22.04.2026, 04:01 Aktualisiert: 22.04.2026, 06:04

Bericht enthüllt Emirati-Unterstützung für sudanesische RSF durch kolumbianische Söldner

Ein Sicherheitsbericht beweist UAE-Unterstützung für die RSF via kolumbianische Söldner.

Wichtige Fakten

  • Ein Sicherheitsbericht beweist UAE-Unterstützung für die RSF via kolumbianische Söldner.
  • Die Söldner operierten als Teil der Desert-Wolves-Brigade mit Drohnen und Artillerie.
  • El-Fashers Fall 2024 führte zu Kriegsverbrechen und humanitärer Krise in Sudan.
  • Die USA haben kolumbianische Rekrutierer für den Söldnereinsatz sanktioniert.
  • Mobilfunkdaten verfolgten Söldner von Kolumbien über UAE nach Sudan.

Zusammenfassung

Ein Bericht der Conflict Insights Group (CIG) belegt, dass die Vereinigten Arabischen Emirate (UAE) kolumbianische Söldner zur Unterstützung der sudanesischen paramilitärischen Rapid Support Forces (RSF) einsetzen, was zur Eroberung der Stadt el-Fasher im Jahr 2024 beitrug. Die Untersuchung nutzte Mobilfunkdaten, Flugverfolgung und Satellitenbilder, um eine Pipeline von Söldnern von Kolumbien über eine UAE-Militäreinrichtung in Ghayathi nach Sudan nachzuverfolgen, wo sie als Drohnenpiloten und Artilleristen in der Desert-Wolves-Brigade operierten.

Hintergrund

Der Fall von el-Fasher, begleitet von Massengräueltaten, die als Kriegsverbrechen eingestuft wurden, hat die weltweit schlimmste humanitäre Krise in Sudan verschärft, mit Zehntausenden Toten und Millionen Vertriebenen. Die UAE bestreiten weiterhin ihre Beteiligung, während die USA kolumbianische Rekrutierer sanktioniert haben, ohne jedoch direkte Verbindungen zu den Emiraten herzustellen.

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