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UK droht „Hacktivisten-Angriffe in großem Stil“ bei Konflikten
NCSC-Chef warnt vor Hacktivisten-Angriffen im Konfliktfall.
Wichtige Fakten
- • NCSC-Chef warnt vor Hacktivisten-Angriffen im Konfliktfall.
- • Staatliche Akteure verursachen die schwerwiegendsten Cybervorfälle.
- • Angriffe könnten Ransomware-Vorfällen ähneln, aber ohne Lösegeld.
- • JLR-Angriff bremste UK-Wirtschaftswachstum durch Produktionsausfälle.
- • Front-KI wie Mythos findet Schwachstellen in Systemen.
Warnung vor massiven Cyberangriffen
Der Chef der britischen National Cyber Security Centre (NCSC), Richard Horne, warnt vor „Hacktivisten-Angriffen in großem Stil“, sollte das Vereinigte Königreich in einen Konflikt verwickelt werden. In seiner Eröffnungsrede zur CyberUK-Konferenz in Glasgow betont Horne, dass die Auswirkungen mit den jüngsten schweren Ransomware-Vorfällen vergleichbar wären, jedoch ohne die Möglichkeit, Lösegeld zu zahlen. Er weist darauf hin, dass Staaten mittlerweile für die bedeutendsten von der NCSC behandelten Vorfälle verantwortlich sind.Beispiele und Folgen
Ransomware-Banden trafen in den letzten Jahren unter anderem Marks & Spencer, Jaguar Land Rover (JLR) und Royal Mail. Der JLR-Angriff verlangsamte das Wirtschaftswachstum durch Produktionsausfälle. Horne fordert Organisationen auf, Cybersicherheit in ihre strategische Mission zu integrieren und verteidigen sich mehrschichtig aufzustellen, um katastrophale Folgen zu verhindern.Künstliche Intelligenz als Bedrohung und Abwehr
Die Entwicklung des KI-Modells Mythos, das automatisch Schwachstellen in Systemen aufspürt, verschärft die Bedrohungslage. Horne betont die Notwendigkeit, alte Systeme zu aktualisieren und KI defensiv einzusetzen. Er sieht die Kombination aus rasantem technologischem Wandel und geopolitischen Spannungen als „perfekten Sturm“, der in einer Phase zwischen Frieden und Krieg stattfinde.Das könnte Sie auch interessieren
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