Brandkatastrophe in Crans-Montana: Opfer fühlen sich von Behörden alleingelassen
Wichtige Fakten
- • Bei dem Brand in Crans-Montana starben etwa 40 Menschen.
- • Der 18-jährige Luka erlitt schwere Verbrennungen und liegt noch im Krankenhaus.
- • Opferfamilien erhielten je 10.000 Franken vom Kanton Wallis.
- • Hugues Blatti gründete die Stiftung Swisshearts zur Unterstützung der Opfer.
- • Ein Solidaritätskonzert in Lausanne erzielte Spenden für die Familien.
Hinterbliebene kritisieren ausbleibende Hilfe
Monate nach der Brandkatastrophe in der Schweizer Bar Le Constellation in Crans-Montana mit rund 40 Toten fühlen sich viele Angehörige von den Behörden im Stich gelassen. Während ein Solidaritätskonzert in Lausanne fast 2.000 Menschen anzog und rund 100 Euro Eintritt pro Person kostete, bemängeln Opferfamilien die fehlende Unterstützung von Gemeinde, Kanton und Bund.
Schwer verletzter Überlebender und finanzielle Nöte
Der 18-jährige Luka überlebte das Inferno schwer verletzt; er verbrannte 60 Prozent seiner Haut und wird weiterhin im Krankenhaus von Lausanne behandelt. Seine Eltern, die kaum noch arbeiten können, fühlen sich allein gelassen. Die von der Privatinitiative Swisshearts gesammelten Spenden sollen vor allem jenen zugutekommen, deren Angehörige in Spezialkliniken im Ausland behandelt werden. Zudem gibt es Probleme mit der Anerkennung von erbrachten schulischen Leistungen des Opfers.
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