Busbrand in der Schweiz: Sechs Tote bei Selbstverbrennung in Kerzers
Wichtige Fakten
- • Ein Schweizer Mann in den 60ern zündete sich in einem Bus in Kerzers an.
- • Mindestens sechs Menschen starben, fünf wurden verletzt.
- • Die Behörden schließen einen terroristischen Hintergrund aus.
- • Der Täter galt als marginalisierter und gestörter Einzelner.
- • Es handelte sich um einen PostBus mit Verbrennungsmotor.
Tödlicher Vorfall in Kerzers
Bei einem Busbrand in Kerzers im Kanton Fribourg sind mindestens sechs Menschen ums Leben gekommen und fünf weitere wurden verletzt. Die Behörden gehen davon aus, dass ein Schweizer Mann in seinen 60ern, der als "marginalisiert und gestört" beschrieben wird, sich im Bus mit einer brennbaren Flüssigkeit übergoss und selbst in Brand setzte. Seine Familie hatte ihn zuvor als vermisst gemeldet.
Kein terroristischer Hintergrund
Der Staatsanwalt von Fribourg, Raphael Bourquin, betonte, dass es keine Hinweise auf einen terroristischen Akt gibt. Der Vorfall ereignete sich am Dienstagabend in einem PostBus, der Passagiere und Post beförderte. Zeugen berichteten, dass sich das Feuer innerhalb von Sekunden ausbreitete, wobei die Hitze sogar Reifen zum Explodieren brachte.
Opfer und Reaktionen
Die Opfer waren zwischen 17 und 65 Jahre alt, zwei der Verletzten befinden sich in ernstem Zustand. Schweizer Präsident Guy Parmelin drückte sein Beileid aus und verwies auf das jüngste Feuerunglück in Crans-Montana. PostBus-Chef Stefan Regli sprach von einer "schrecklichen Tragödie", und die Ermittlungen laufen weiter.
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