Brisbane: Schüler nach Messerangriff vor Gericht – rassistische Mobbing-Vorwürfe erhoben
Wichtige Fakten
- • 16-Jähriger in Brisbane erstach 17-jährigen Mitschüler.
- • Motiv könnte auf sozialen Medien veröffentlichter Post sein.
- • Angeblich monatelanges rassistisches Mobbing und Todesdrohungen.
- • Stichverletzungen an Leber und innere Blutungen.
- • Gericht gewährt Kaution bis September.
Ein 16-jähriger Schüler aus Brisbane wurde am Mittwoch (15.7.2026) des versuchten Mordes angeklagt. Er soll am Dienstag einen 17-jährigen Mitschüler so schwer mit einem Messer niedergestochen haben, dass dessen Leber verletzt wurde und lebensgefährliche innere Blutungen auftraten.
Vor dem Amtsgericht in Richlands gab Polizeistaatsanwalt Sgt. Shane Stephenson an, die Tat sei möglicherweise durch einen Post in sozialen Medien motiviert gewesen. „Die Tat steht in keinem Verhältnis zu irgendeiner wahrgenommenen Beleidigung in einem Social-Media-Post“, so Stephenson.
Der Verteidiger Torik Dib hingegen erklärte, der 16-Jährige sei selbst über Monate hinweg Opfer rassistischer Beschimpfungen und Gewaltandrohungen geworden – sowohl online als auch persönlich in der Schule. Er verlas Nachrichten mit ethnischen Beschimpfungen, die der Familie des Angeklagten übersendet wurden. Richter Mark Howden sprach von „bedrohlichen und rassistischen“ Inhalten.
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