Britische Armee übt verdeckt in stillgelegter U-Bahn-Station für möglichen Russland-Konflikt
Wichtige Fakten
- • Hunderte britische Soldaten übten in stillgelegten U-Bahn-Tunneln.
- • Die NATO-Übung „Arrcade Strike“ simulierte eine Krise bis 2030.
- • Verdeckte Anreise in Zivilkleidung zum Tarnen als Pendler.
- • Untergrund reduziert die Entdeckungswahrscheinlichkeit und erhöht Überlebenschance.
- • Russland habe Wirtschaft und Militär vollständig auf Krieg ausgerichtet.
Geheimübung in der U-Bahn
Die britische Armee hat eine groß angelegte NATO-Übung in den stillgelegten U-Bahn-Schächten der Londoner Station Charing Cross durchgeführt. Ziel der als „Arrcade Strike“ bezeichneten Operation war es, die Fähigkeit des Allied Rapid Reaction Corps (ARRC) zu testen, Einsätze mit bis zu 100.000 Soldaten zu planen und zu führen.
Verdeckte Taktik
Die Soldaten reisten in Zivilkleidung an und wechselten erst hinter Sicherheitssperren in Uniform. Die Wahl des unterirdischen Standorts soll die Truppen vor feindlicher Aufklärung schützen. Ein Kommandeur erklärte, dies sei eine Lehre aus dem Ukraine-Krieg, der zeige, dass der Untergrund eine Überlebensstrategie biete.
Bedrohungsszenario 2030
Die Übung basierte auf einem fiktiven Szenario im Jahr 2030, dem Zeitpunkt, zu dem Militärplaner die größte Gefahr durch Russland erwarten. Die Armee betonte, Russland habe seine gesamte Wirtschaft und das Militär auf Krieg ausgerichtet, weshalb die Sicherheit jedes NATO-Staates gefährdet sei.
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