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Wirtschaft 15.08.2026, 11:00 Aktualisiert: 15.08.2026, 15:03

Britische Batterieproduktion: Gigafabrik verschiebt Ausbau wegen stockender E-Auto-Nachfrage

AESC verschiebt Ausbau der Gigafabrik in Sunderland wegen ausbleibendem JLR-Deal.

Wichtige Fakten

  • AESC verschiebt Ausbau der Gigafabrik in Sunderland wegen ausbleibendem JLR-Deal.
  • JLR hat sich mit anderen Batterielieferanten geeinigt; Verhandlungen ins Stocken geraten.
  • AESC reduziert Kapazitätsziel von 38 GWh auf 15,8 GWh pro Jahr.

Ausbau gestoppt

Die chinesische AESC hat Pläne zur Erweiterung ihrer Batteriefabrik in Sunderland vorerst auf Eis gelegt. Grund sind stockende Verhandlungen über einen Liefervertrag mit Jaguar Land Rover (JLR). Das berichtet der Guardian unter Berufung auf Personen mit Kenntnis der Situation. Ursprünglich sollte eine dritte Produktionslinie installiert werden, um JLR zu beliefern, doch JLR hat inzwischen alternative Lieferanten gefunden.

Schwächere Nachfrage gedämpft

AESC produziert bereits Batterien für Nissan und betreibt derzeit zwei Fertigungslinien. Die Nachfrage von Nissan ist jedoch schwächer als erwartet, und auch die Expansion für weitere Linien wurde gedrosselt. Der langsamere Wandel hin zur E-Mobilität trifft die gesamte Branche: Viele europäische Batteriehersteller stehen vor Problemen, einige Projekte wurden sogar aufgegeben.

Ziele reduziert

Das Unternehmen hat seine Kapazitätsziele deutlich nach unten korrigiert von ambitionierten 38 GWh pro Jahr auf nun rund 15,8 GWh. Letzteres reicht immer noch für etwa 300.000 Elektroautos pro Jahr. Trotz der Rückschläge bleibt AESC langfristig zuversichtlich, auch mit Blick auf Speicherlösungen für erneuerbare Energien. Ein vorrangig geplantes Microgrid zur günstigen Stromversorgung der Fabrik ist ebenfalls noch nicht realisiert.

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