Bürgermeisterin von Arcadia gibt zu, illegale Agentin Chinas gewesen zu sein
Wichtige Fakten
- • Bürgermeisterin Wang gestand, als illegale Agentin Chinas gehandelt zu haben.
- • Sie verbreitete pro-chinesische Propaganda auf der Website US News Center.
- • Die Taten fanden vor ihrer Wahl im November 2022 statt.
- • Wang drohen bis zu 10 Jahre Haft.
- • Ein Komplize hatte direkten Kontakt zu Chinas Präsident Xi Jinping.
Hintergrund des Falls
Eileen Wang, die Bürgermeisterin der kalifornischen Stadt Arcadia, ist zurückgetreten, nachdem das US-Justizministerium Anklage gegen sie erhoben hatte. Sie wird beschuldigt, als illegale Agentin Chinas tätig gewesen zu sein. Wang will sich schuldig bekennen und könnte eine zehnjährige Haftstrafe erhalten. Laut Justizbehörden arbeitete sie mit einem Komplizen zusammen, um pro-chinesische Propaganda zu verbreiten.
Details der Anklage
Wang und Yaoning Sun betrieben die Website US News Center, die als Nachrichtenquelle für die chinesisch-amerikanische Gemeinschaft diente. In verschlüsselten Chatnachrichten erhielt Wang Anweisungen von chinesischen Regierungsvertretern, um Artikel zu verbreiten, die chinesische Positionen unterstützten. In einem Fall veröffentlichte sie innerhalb weniger Minuten einen von der chinesischen Regierung verfassten Beitrag.
Reaktionen und Folgen
Die Vorfälle ereigneten sich vor Wangs Amtsantritt im Dezember 2022. Stadtverwalter Dominic Lazzaretto betonte, dass keine städtischen Mittel oder Entscheidungsprozesse betroffen waren. Der Fall verdeutlicht die Bemühungen des Justizministeriums, gegen ausländische Einflussnahme vorzugehen.
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