Bundeswehr meldet hunderte Drohnenüberflüge
Wichtige Fakten
- • Seit 2022 stieg die Zahl der Drohnensichtungen an Bundeswehr-Standorten deutlich.
- • Bundeswehr meldet einige Hundert mutmaßliche Überflüge in den letzten Jahren.
- • Auch Drohnenschwärme wurden gesichtet, Details bleiben vertraulich.
- • Zwei Drohnen über Stützpunkt in Mechernich gesichtet, Polizei ermittelt.
- • Sprengstoffdrohne am Flughafen Leipzig gefunden, Bundesanwaltschaft übernahm Ermittlungen.
Zunahme von Drohnenüberflügen
Die Bundeswehr verzeichnet seit der russischen Invasion in der Ukraine deutlich mehr Drohnenaktivitäten in der Nähe ihrer Standorte. Ein Sprecher des Operativen Führungskommandos bestätigte, dass es sich um einige Hundert mutmaßliche Überflüge handelt. Diese umfassen sowohl einzelne Drohnen als auch Schwärme, wobei Details zu einzelnen Vorfällen nicht öffentlich gemacht wurden.
Hybride Bedrohungslage
Der Sprecher verwies auf die täglichen hybriden Bedrohungen, denen Deutschland ausgesetzt ist, darunter Desinformation und Spionage. Die Lage wird als ernst eingeschätzt, da auch Sabotageakte nicht ausgeschlossen werden können.
Konkrete Vorfälle
In der vergangenen Woche wurden zwei Drohnen über dem Militärstützpunkt Mechernich in Nordrhein-Westfalen gesichtet, woraufhin die Polizei eingeschaltet wurde. Zudem wurde eine mit Sprengstoff präparierte Drohne am Flughafen Leipzig gefunden, was die Bundesanwaltschaft auf den Plan rief, die von einem Anschlagsversuch ausgeht.
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