Neue Enthüllungen: Bundeswehr in Zweibrücken weiter unter Druck wegen rechtsextremer Vorfälle
- • Gegen 55 Soldaten des Fallschirmjägerregiments 26 in Zweibrücken wird wegen Drogenmissbrauch, sexuellen Fehlverhaltens und rechtsextremer Aktivitäten ermittelt.
- • Neun Soldaten wurden bereits aus dem Dienst entlassen, und gegen 19 weitere laufen Ermittlungen.
- • Die Bundeswehr hat einen Aktionsplan für die Luftlandegruppe eingeführt und kündigte strengere Aufsicht und strukturelle Anpassungen an.
"Die Bundeswehr hat direkte Maßnahmen angekündigt, um künftig derartige Vorfälle zu verhindern, einschließlich struktureller Veränderungen und verstärkter Prävention. Eine verstärkte öffentliche Aufmerksamkeit und anhaltende Kritik könnten zu weiteren Reformen innerhalb der Streitkräfte führen."
Rheinmetall und OHB im Wettstreit um Bundeswehr-Satellitenprojekt
- • Rheinmetall und OHB konkurrieren weiterhin mit Airbus um das größte Satellitenprojekt der Bundeswehr.
- • Die geplante Satellitenkonstellation SATCOMBw Stufe 4 ähnelt SpaceX's Starlink und soll bis 2029 einsatzbereit sein.
- • Der Auftragswert des Projekts wird weiterhin auf acht bis zehn Milliarden Euro geschätzt.
"Rheinmetalls Ambitionen, ein domänen-übergreifendes Systemhaus zu werden, könnten durch den Gewinn des Satellitenprojekts erheblich gestärkt werden."
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Bundeswehr verzeichnet deutlichen Rekrutierungsanstieg trotz Herausforderungen
- • Zum Ende des Jahres 2025 waren 184.200 aktive Soldaten in der Bundeswehr.
- • Verteidigungsminister Pistorius feierte das beste Einstellungsergebnis seit 15 Jahren.
- • Die Anzahl der freiwillig Wehrdienstleistenden stieg im Jahr 2025 auf 12.200, was unter dem Ziel von 15.000 liegt.
"Das Wachstum der Bundeswehr gibt Hoffnung, jedoch ist das ehrgeizige Ziel der NATO mit 260.000 aktiven Soldaten weiterhin herausfordernd. Die Bundeswehr arbeitet an Maßnahmen, um die Abbruchquote zu senken und die Attraktivität des Dienstes zu erhöhen. Die Erhöhung der freiwillig Wehrdienstleistenden auf 20.000 stellt einen weiteren wichtigen Meilenstein dar."
Bundeswehr verschickt erste Fragebögen zum neuen Wehrdienst
- • Rund 700.000 Frauen und Männer des Geburtsjahrgangs 2008 erhalten die ersten Fragebögen zur Erhebung von Motivation und Eignung.
- • Die Briefe wurden gepackt und sollen laut Bundeswehr/Aussage an die dpa am 15. Januar 2026 verschickt werden.
- • Alle Jugendlichen, die in diesem Jahr volljährig werden, erhalten in einem ersten Schritt die Unterlagen; wer bereits Geburtstag hatte, erhält den Fragebogen nachlaufend.
"Kurzfristig sind keine gesetzlichen Änderungen angekündigt; der Versand der Erstunterlagen läuft nun an und in den nächsten Monaten werden die ersten Freiwilligen ihren Dienst beginnen. Die Umsetzung bleibt politisch begleitet und hängt von weiteren organisatorischen Schritten ab (Auswahl, Ausbildung, Einplanung). Erwartete Veränderungen betreffen vor allem die schrittweise Aufstockung der Truppe und den Aufbau der Reserve, ein genauer Zeitplan für komplette Zielerreichung liegt noch nicht vor."
Krisengespräch bringt nur Arbeitsgruppe — Europa verstärkt symbolisch Präsenz in Grönland
- • Das Krisentreffen in Washington zwischen Dänemark, Grönland und den USA brachte keine Einigung; vereinbart wurde lediglich die Einrichtung einer hochrangigen Arbeitsgruppe zur weiteren Beratung über die Zukunft Grönlands.
- • Dänemark und Grönland lehnen eine Übernahme oder einen Verkauf an die USA ab; US‑Präsident Donald Trump beharrt dennoch auf seinen Anspruchsbekundungen und schliesst eine gewaltsame Option nicht kategorisch aus.
- • Mehrere europäische NATO‑Partner entsenden unter dänischer Leitung Erkundungseinheiten nach Grönland (teils als 'Operation Arctic Endurance' bezeichnet). Beteiligte Staaten sind Frankreich, Deutschland, Schweden, Norwegen, das Vereinigte Königreich, die Niederlande und Finnland (Finnland schickt Liaison‑Offiziere).
"Kurzfristig ist mit einer Fortsetzung der Erkundungs‑ und Übungseinsätze sowie intensiven diplomatischen Gesprächen innerhalb der neu eingerichteten Arbeitsgruppe zu rechnen. Die europäische Präsenz in der Arktis dürfte symbolisch verstärkt und punktuell ausgeweitet werden, um Trumps Forderungen zu begegnen und transatlantische Unsicherheiten zu dämpfen. Ein militärisches Eingreifen der USA gilt nach Einschätzung mehrerer NATO‑Vertreter als unwahrscheinlich, bleibt aber ein strategisches Risiko: eine Zwangsaktion gegen ein NATO‑Mitglied würde das Bündnis in eine schwerwiegende Krise stürzen. Innenpolitische Debatten und Proteste in Dänemark und Grönland werden weiterhin die Entscheidungen begleiten."