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Bundeswehr zeigt ihre neue Kampfkraft: Digitalisierung als Schlüssel
Verteidigungsminister Pistorius besuchte Heeresübung in Munster.
Wichtige Fakten
- • Verteidigungsminister Pistorius besuchte Heeresübung in Munster.
- • Moderne Systeme wie IRIS TSLM und Drohnenschwärme wurden gezeigt.
- • Pistorius betont: Digitales Gefechtsfeld als Gesamtsystem entscheidend.
- • Verteidigungsetat steigt auf 179,9 Milliarden Euro bis 2030.
- • Pistorius fordert mehr Tempo bei Waffenlieferungen und Produktion.
Moderne Kriegsführung demonstriert
Beim Besuch der Heeresübung 'Heidedorf' in Munster präsentierte Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) die neuen Fähigkeiten der Bundeswehr. Neben konventionellen Panzern und Hubschraubern kamen erstmals Flugabwehrsysteme wie IRIS TSLM, Skyranger und Drohnenschwärme zum Einsatz. Die Simulation zeigte ein Gefecht der Zukunft, bei dem elektromagnetische Störungen und digitale Vernetzung im Mittelpunkt stehen.Pistorius: Digitales Gefechtsfeld entscheidend
Pistorius betonte, dass nicht mehr allein die Panzerschlacht entscheide, sondern das Zusammenwirken aller Systeme auf dem digitalen Gefechtsfeld. Er mahnte gleichzeitig mehr Tempo in der Rüstungsproduktion an, da es etwa bei der Lieferung des Skyranger 30 zu Verzögerungen komme. Die Modernisierung müsse effektiv und schnell vorangetrieben werden.Rekordetat von 180 Milliarden Euro bis 2030
Der Verteidigungsetat steigt von 105,8 Milliarden Euro auf 179,9 Milliarden Euro im Jahr 2030. Während Kanzler Friedrich Merz (CDU) die Investitionen mit der sicherheitspolitischen Lage rechtfertigt, kritisiert die Linke Kürzungen in anderen Bereichen. Sachs Anliegen: pünktliche Lieferungen der bestellten Systeme. Der Wehrexperte forderte mehr Transparenz vom Ministerium, ähnlich wie es beim Bundeswehr-Digitalfunk D-LBO fehlte.Das könnte Sie auch interessieren
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