Capri führt Anti-Belästigungs-Verordnung gegen aufdringlichen Tourismus ein
Wichtige Fakten
- • Capri erlässt Anti-Belästigungs-Verordnung mit Geldstrafen von 25 bis 500 Euro.
- • Ziel ist es, aufdringliche Werbung für Restaurants und Bootstouren zu unterbinden.
- • Die Insel hat 13.000 Einwohner und täglich Zehntausende Tagesgäste im Sommer.
- • Ähnliche Maßnahmen wurden bereits in Torri del Benaco am Gardasee eingeführt.
- • Die Verordnung soll gepflegtes Erscheinungsbild und reibungslosen Verkehr gewährleisten.
Maßnahmen gegen aufdringliche Touristenwerbung
Auf der italienischen Insel Capri gilt nun eine 'Anti-Belästigungs-Verordnung', die Geldstrafen zwischen 25 und 500 Euro für ungefragtes Anwerben von Touristen vorsieht. Dies richtet sich gegen aufdringliche Methoden, wie das Locken in Restaurants oder das Aufschwatzen von Bootstouren und Ausflügen, um dem Ärger vieler Besucher über hartnäckige Anbieter zu begegnen.
Hintergrund des Massentourismus
Capri, ein beliebtes Urlaubsziel mit etwa 13.000 Einwohnern, sieht täglich Zehntausende Tagesgäste im Sommer, was zu großen Besucherströmen im historischen Zentrum und Hafengebiet führt. Die Kommune will damit ein gepflegtes Erscheinungsbild sowie reibungslosen Fußgänger- und Autoverkehr gewährleisten, ähnlich wie bereits in Torri del Benaco am Gardasee umgesetzt.
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