Erdrutsch auf Sizilien: Niscemi am Abgrund
- • Ein massiver Erdrutsch bedroht die Stadt Niscemi im Südosten Siziliens.
- • Rund 1.500 Einwohner mussten evakuiert werden, es gab keine Verletzten.
- • Zwei von drei Zufahrtsstraßen nach Niscemi sind zerstört.
"Ein Umsiedlungsplan für die betroffenen Einwohner muss dringend entwickelt werden."
Deutschland und Italien vertiefen wirtschaftliche und verteidigungspolitische Zusammenarbeit
- • Deutschland und Italien wollen wirtschaftlich enger zusammenarbeiten.
- • Kanzler Merz und Regierungschefin Meloni sind bei vielen Themen wie Mercosur-Abkommen und Migration einer Meinung.
- • Es bestehen Differenzen im Umgang mit der Trump-Administration, insbesondere bezüglich Trumps Grönland-Ambitionen.
"Die deutsch-italienische Partnerschaft könnte durch neue Abkommen weiter gestärkt werden, jedoch stellen Differenzen im Umgang mit der US-Politik unter Trump eine Herausforderung dar."
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Nach Brandkatastrophe in Crans-Montana: Kritik an Walliser Justiz wegen möglicher Ermittlungsfehler wächst
- • Bei dem Brand in der Bar „Le Constellation“ in Crans‑Montana in der Silvesternacht starben rund 40 junge Menschen; mehr als 100 wurden schwer verletzt.
- • Die Walliser Staatsanwaltschaft ermittelt wegen fahrlässiger Tötung gegen die Besitzer der Bar; einer der beiden Beschuldigten befindet sich in Untersuchungshaft.
- • Opfervertreter kritisieren mögliche Versäumnisse in der Frühphase der Ermittlungen, unter anderem bei der Beweissicherung (z. B. seien Telefone der Betreiber nicht sofort beschlagnahmt worden).
"Im Fokus stehen weiter die Aufarbeitung der Brandursache und der genaue Ablauf in der Bar. Entscheidend wird sein, ob die Staatsanwaltschaft die kritisierten Lücken – insbesondere bei Obduktionen und Beweissicherung – nachträglich schließt und wie die parallel laufenden italienischen Ermittlungen sowie eine mögliche Nebenklage den Verlauf des Schweizer Strafverfahrens beeinflussen."
Irreguläre Migration 2025 deutlich gesunken – Frontex-Zahlen bestätigen Rückgang
- • Im Jahr 2025 registrierte die EU rund 178.000 irreguläre Einreisen – der niedrigste Wert seit 2021 (Quelle: Frontex / Tagesschau, Stand 15.01.2026).
- • Das sind etwa 26 % weniger irreguläre Grenzübertritte im Vergleich zu 2024 und weniger als die Hälfte der Einreisen von 2023.
- • Die zentrale Mittelmeerroute bleibt die wichtigste Einreise-Route, vor allem mit Ankünften an der italienischen Küste.
"Kurzfristig dürfte 2026 ein Schlüsseljahr bleiben: Mit dem vollständigen Inkrafttreten des EU-Pakts ist mit einem stärkeren Grenzmanagement, beschleunigten Asylverfahren und verbesserter Datenerfassung zu rechnen. Gleichzeitig bleiben strukturelle Herausforderungen — überfüllte Aufnahmezentren, humanitäre Bedingungen und mögliche Verschiebungen von Routen — bestehen und können regionale Spannungen und neuen Druck auf aufnehmende Staaten zur Folge haben."