China erschüttert Chip-Märkte: CXMT-Börsengang und Lithografie-Produktion sorgen für Kursstürze
Wichtige Fakten
- • CXMT-Shanghai-Börsengang steigt um 466 Prozent.
- • Südkoreas Kospi fällt in einer Woche um fast 20 Prozent.
- • Nasdaq fällt in Korrektur; Nvidia verliert 5 Prozent.
- • Chinas DUV-Lithographie könnte ASML-Monopol gefährden.
- • Nvidia prüft 250 Milliarden Dollar OpenAI-Rettungspaket.
Marktreaktionen auf chinesischen Unternehmensfortschritt
Ein Börsengang des chinesischen Speicherchip-Herstellers CXMT und die Entwicklung eigener Lithografietechniken haben die weltweiten Märkte aufgewühlt. Der CXMT-Aktienkurs stieg kurz nach dem Börsengang auf dem Shanghai-Markt um 466 Prozent und erreichte eine Bewertung von umgerechnet 365 Milliarden Euro. Parallel berichtete die Presse, dass China in der Lage sei, Systeme für die Tief-UV-Lithografie zu produzieren – bisher eine Domäne des niederländischen Herstellers ASML.
Einbruch der Tech-Werte weltweit
Die Nachrichten ließen besonders Aktien von Chipfertigern abstürzen. Der südkoreanische Kospi-Index verzeichnete mit Rückgängen von bis zu 17 Prozent den schlechtesten Wochenverlust seit Jahren, angetrieben von den dominierenden Herstellern SK Hynix und Samsung Electronics. Auch der US-Technologieindex Nasdaq fiel in die Korrekturzone — vor allem belastet durch Verluste bei Nvidia, das zwischenzeitlich hinter Apple den Status des wertvollsten Unternehmens verlor. Ein Outputboom in Amazon– und Microsoft-Gewinnen führte am Freitag zu einer Teilerholung.
Ausblick: Droht die Ära der Chip-Duopol?
Analysten bewerten die Reaktionen der Investoren eher als Übertreibung.
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