Starker Januarabschluss für den DAX und neue Entwicklungen bei der Fed
- • Der DAX schloss am letzten Handelstag im Januar bei rund 24.559,86 Punkten im Plus.
- • US-Präsident Trump schlug Kevin Warsh als Nachfolger für Fed-Chef Powell vor.
- • Adidas übertraf die Erwartungen bei Umsatz und Betriebsgewinn für 2025 und kündigte Aktienrückkäufe an.
"Der Markt bleibt angesichts geopolitischer Unsicherheiten volatil. Die Bestätigung von Kevin Warsh als Fed-Chef könnte zu einer strafferen Geldpolitik führen."
Deutsche Stahlindustrie in der Krise, aber Aktien im Höhenflug
- • Die Rohstahlproduktion in Deutschland fiel 2025 auf 34,1 Millionen Tonnen, den niedrigsten Stand seit 2009.
- • Die Bundesregierung plant einen subventionierten Industriestrompreis von fünf Cent pro kWh, jedoch nur für maximal 50% des jährlichen Stromverbrauchs und befristet auf drei Jahre.
- • Trotz der Stahlnachfragekrise steigen die Aktien der deutschen Stahlunternehmen stark.
"Der anhaltende Rüstungsboom sowie geplante Schutzmaßnahmen der EU gegen chinesische Billigimporte könnten der deutschen Stahlindustrie langfristig eine positivere Entwicklung ermöglichen. Allerdings bleiben die Herausforderungen aufgrund der hohen Energiepreise und schwachen Nachfrage bestehen."
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Ein Jahr nach Trumps Amtsantritt: Gemischte Bilanz der Wirtschaftspolitik
- • Seit dem 20. Januar 2025 stiegen die US-Indizes deutlich: Dow Jones um über 14%, S&P 500 um fast 17%, Nasdaq 100 um mehr als 21%.
- • Das annualisierte BIP-Wachstum betrug im 3. Quartal 4,3%, getragen von Investitionen in Rechenzentren.
- • Die Arbeitslosenquote stieg im November auf 4,5%, im Dezember gingen 8.000 Industriejobs verloren.
"Die wirtschaftliche Lage zeigt gemischte Signale. Der Boom bei Tech-Unternehmen mit Schwerpunkt auf KI stützt die Börsen, zeigt aber kein nachhaltiges Wachstum für die gesamte Wirtschaft. Das steigende Handelsdefizit und die US-Staatsverschuldung bleiben weiterhin große Herausforderungen."
Nach schwachem IPO-Jahr in Deutschland: 2026 könnte Zahl der Börsengänge steigen – erste Kandidaten stehen bereit
- • Weltweit gab es 2025 insgesamt 1.260 Börsengänge; in Deutschland kamen im selben Jahr nur sieben Unternehmen an die Frankfurter Börse (tagesschau.de, Stand: 18.01.2026).
- • EY erwartet für 2026 grundsätzlich günstigere Bedingungen für Börsengänge: steigende Aktienkurse, niedrige Zinsen und einen Nachholeffekt durch eine „aufgestaute Pipeline“ an IPO-Kandidaten (Martin Steinbach, EY).
- • Mehrere IPO-Pläne wurden 2025 kurzfristig abgesagt oder verschoben, darunter Stada, Brainlab und Autodoc (tagesschau.de).
"Für 2026 wird in Deutschland mit mehr Börsengängen als 2025 gerechnet, allerdings eher mit einer moderaten Belebung als mit einem Boom. Ob sich der Markt tatsächlich öffnet, dürfte maßgeblich davon abhängen, ob die ersten erwarteten „Eisbrecher“-IPOs (u. a. Asta Energy Solutions, Bitpanda, ggf. TK Elevator) erfolgreich platziert werden und dadurch weitere Kandidaten nachziehen."
DAX zum Wochenschluss leicht im Minus – Trump-Drohungen zu Grönland belasten, Klöckner & Co. springt
- • Der DAX schloss zum Wochenschluss 0,22 Prozent tiefer bei 25.297 Punkten, nachdem er lange seitwärts gelaufen war.
- • Auslöser für die späte Verkaufsneigung waren neue Aussagen von US-Präsident Donald Trump: Er drohte Ländern mit neuen Zöllen, die seine Besitzansprüche auf Grönland nicht unterstützen.
- • Der DAX markierte in der Woche bei 25.507 Punkten ein Rekordhoch und liegt seit Jahresbeginn weiter etwas mehr als drei Prozent im Plus.
"Nach dem Rekordhoch bleibt der DAX zwar nahe seiner Bestmarke, kurzfristig dürfte die Richtung jedoch stark von geopolitischen Schlagzeilen (insbesondere rund um Grönland) und der US-Handelspolitik abhängen. Gleichzeitig stützen Konjunkturhoffnungen für 2026 sowie Themen wie Energiewende und KI einzelne Sektoren, während zyklische Branchen wie Chemie anfällig bleiben."
DAX klettert wieder leicht – Rückenwind von US-Banken und TSMC, aber Risiken bleiben
- • Der DAX schloss am 15.01.2026 bei 25.352 Punkten und legte damit knapp 0,3 % zu.
- • Das frische Allzeithoch liegt bei 25.508 Punkten.
- • Anleger zeigten sich über weite Strecken zurückhaltend; zuletzt gewann der Index jedoch in den Schlussminuten Schwung.
"Die Stimmung hat sich leicht aufgehellt: Positive US-Bankenzahlen, ein robustes TSMC-Ergebnis und Rückenwind von der Wall Street stützen die Kurse, sodass der DAX wieder in Richtung Allzeithoch tendiert. Kurzfristig könnten jedoch Gewinnmitnahmen rund um neue Rekorde, anhaltende geopolitische Unsicherheiten (Iran) und Ölpreisschwankungen Rückschläge bringen. Entscheidend bleiben die weiteren Berichte der US-Banken und die kommenden Unternehmenszahlen in Europa sowie die Frage, ob die Großhandelspreisinflation zunehmend auf die Verbraucherpreise durchschlägt."
Rekordrally an den deutschen Märkten trotz internationaler Volatilität
- • Der DAX erlebte eine siebentägige Rekordrally, bleibt jedoch unter dem Vortagesniveau von etwas über 25.500 Punkten.
- • Starke Handelsdaten aus China stützen die Börsenstimmung in Deutschland.
- • Der MDAX verzeichnete leichte Verluste.
"Die Stimmung auf den deutschen Märkten bleibt optimistisch aufgrund positiver Handelsdaten aus China. Analysten warnen jedoch vor einem übermäßig überkauften Markt. Die Erwartung wirtschaftlicher Erholung im Jahr 2026 bleibt bestehen."