China: Wut nach Grubenunglück mit 82 Toten
Wichtige Fakten
- • 82 Tote und über 120 Verletzte bei Explosion.
- • Betreiber Tongzhou Group soll schwere Verstöße begangen haben.
- • Ungemeldete Arbeiter und fehlende Ortungsgeräte bemängelt.
- • Zwei Verwaltungsstrafen gegen Tongzhou bereits 2025.
- • Rettungsteams suchen noch zwei Vermisste.
Hintergrund des Unglücks
Bei einer Explosion am Freitag in der Kohlemine Liushenyu in der Provinz Shanxi sind mindestens 82 Menschen ums Leben gekommen, über 120 wurden verletzt. Es handelt sich um das schwerste Grubenunglück in China seit mehr als 15 Jahren. Das Unternehmen Tongzhou Group, das die Mine betreibt, soll nach ersten Ermittlungen schwere Sicherheitsverstöße begangen haben. Die Behörden haben eine Untersuchung angekündigt.
Kritik und Sicherheitsmängel
In den sozialen Medien wächst die Wut. Kritisiert werden neben dem Betreiber auch mangelnde Aufsicht und unzureichende Sicherheitsmaßnahmen. Berichten zufolge trugen Arbeiter keine vorgeschriebenen Ortungsgeräte, und die Zahl der Beschäftigten im Schacht zur Unglückszeit war doppelt so hoch wie offiziell gemeldet. Zudem wurde die Mine bereits 2024 von der nationalen Bergbaubehörde als schwer gefährdet eingestuft. Das Unternehmen hat bislang nicht öffentlich Stellung genommen.
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