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International 17.02.2026, 05:30 Aktualisiert: 17.02.2026, 10:04

Chinesische Touristen meiden Japan nach Taiwan-Diplomatie

Chinesische Touristen in Japan halbierten sich im Dezember 2025 im Vergleich zum Vorjahr.

Wichtige Fakten

  • Chinesische Touristen in Japan halbierten sich im Dezember 2025 im Vergleich zum Vorjahr.
  • Japans Premierministerin Sanae Takaichi schloss Militäreinsatz bei Taiwan-Krise nicht aus.
  • China warnt seine Bürger vor Reisen nach Japan und wirft Tokio Militarismus vor.
  • Während des Mondneujahrs 2026 wird Japan von weniger Chinesen besucht als Thailand oder Südkorea.
  • Japan weist Chinas Vorwürfe zurück und betont defensive Sicherheitspolitik.

Tourismusrückgang

Chinesische Touristen meiden Japan zunehmend, nachdem das Land aus den Top-10-Zielen für Reisen während des Mondneujahrs 2026 gefallen ist. Die Zahl chinesischer Besucher halbierte sich im Dezember 2025 im Vergleich zum Vorjahr, wie das japanische Verkehrsministerium mitteilte. Für die Feiertage wird ein Rückgang von bis zu 60% erwartet.

Diplomatischer Streit

Auslöser ist ein Konflikt um Taiwan, nachdem Japans Premierministerin Sanae Takaichi im November 2025 andeutete, japanische Selbstverteidigungskräfte könnten bei einer Taiwan-Krise eingesetzt werden. China, das Taiwan als Teil seines Territoriums beansprucht, reagierte mit scharfer Kritik und Reisewarnungen. Chinas Außenminister Wang Yi warf Tokio auf der Münchner Sicherheitskonferenz vor, militaristische Tendenzen wiederzubeleben.

Japanische Reaktion

Japan wies die Vorwürfe als "sachlich falsch und unbegründet" zurück und betonte, seine Verteidigungsanstrengungen seien reaktiv und nicht gegen ein bestimmtes Land gerichtet. Trotz offizieller Warnungen reisen einige Chinesen weiterhin nach Japan, um persönliche Kontakte zu pflegen.

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