Sanae Takaichi erzielt historischen Wahlerfolg in Japan
- • Sanae Takaichi hat als erste Frau das Amt der Premierministerin in Japan übernommen.
- • Die LDP gewann bei den vorgezogenen Parlamentswahlen eine Zwei-Drittel-Mehrheit im Unterhaus.
- • Takaichi plant, Japans Wirtschaft zu stärken und die militärischen Fähigkeiten des Landes zu erweitern.
"Takaichis Erfolg wird ihr breiten politischen Spielraum verschaffen, um ihre konservative Agenda voranzutreiben, wobei der Fokus auf der militärischen Aufrüstung und der Begrenzung der Ausländerrechte liegt. Eine Herausforderung bleibt die Bewältigung der angespannten Beziehung zu China."
Gespräch zwischen Xi und Trump: Taiwan-Frage bleibt zentral
- • Chinas Präsident Xi Jinping und US-Präsident Donald Trump führten ihr erstes Gespräch seit November, das sich auf Taiwan konzentrierte.
- • Xi Jinping warnte Trump, die Waffenlieferungen an Taiwan mit Bedacht zu handhaben, um Chinas Souveränität zu wahren.
- • Die USA kündigten ein Waffenverkaufspaket an Taiwan im Wert von über 11,1 Milliarden US-Dollar an, das noch vom Kongress genehmigt werden muss.
"Die Spannungen zwischen China und den USA bezüglich Taiwan bleiben bestehen, während BothaUAAAue ihre Unnachgiebigkeit in ihren Standpunkten fortführen. Taiwan hält an seinem Kurs der starken Partnerschaft mit den USA fest."
Kein Briefing mehr verpassen
Das Wichtigste des Tages jeden Morgen direkt ins Postfach.
Japans Premierministerin Takaichi setzt auf vorgezogene Neuwahl am 8. Februar – neue Oppositionsallianz erhöht Druck
- • Premierministerin Sanae Takaichi will das Unterhaus am 23. Januar auflösen; die Neuwahl soll am 8. Februar stattfinden.
- • Der Wahlkampf soll nach dem Zeitplan am 27. Januar beginnen.
- • Die reguläre Unterhauswahl wäre erst für Oktober 2028 vorgesehen gewesen.
"Der Wahlkampf dürfte sich stärker zuspitzen: Neben Lebenshaltungskosten, Haushalts- und Reformagenda rücken der China-Konflikt und der Finanzierungsskandal in den Mittelpunkt. Zusätzlich könnte die neu gegründete zentristische Oppositionsallianz die bisher knappe Mehrheitsarithmetik weiter unter Druck setzen und das Risiko für Takaichis Kalkül erhöhen, ihre Popularität in ein stabileres Mandat umzuwandeln."
USA und Taiwan einigen sich auf Handelsabkommen: 15 Prozent Zoll, Ausnahmen für Medikamente und Rohstoffe
- • USA und Taiwan haben nach monatelangen Verhandlungen ein Handelsabkommen geschlossen, das niedrigere US-Importzölle auf Produkte aus Taiwan vorsieht.
- • Der Importzoll auf taiwanische Produkte in den USA soll künftig 15 Prozent betragen; für allgemeine Arzneimittel und bestimmte Rohstoffe sollen keine Zölle anfallen.
- • Taiwan stellt im Gegenzug zusätzliche Investitionen in den USA in Aussicht, vor allem in der Halbleiterindustrie und im Bereich Künstliche Intelligenz.
"Kurzfristig dürfte das Abkommen die Handelsbedingungen im Vergleich zu den zuvor angedrohten bzw. geltenden höheren Zollniveaus stabilisieren, zugleich bleibt der Kostendruck für taiwanische Exporteure durch den 15-Prozent-Zoll hoch. Entscheidend wird sein, ob die angekündigten Investitionen und Kreditgarantien zügig konkretisiert werden und wie sich die separaten US-Zölle auf fortschrittliche Chips auf Lieferketten und Standortentscheidungen auswirken."