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International 14.01.2026, 10:29 Aktualisiert: 14.01.2026, 16:05

Dänemark und Grönland: Klare Position gegen US-Ansprüche

Der dänische Außenminister Rasmussen und seine grönländische Amtskollegin Motzfeldt reisen nach Washington, um klarzustellen, dass Grönland nicht zum Verkauf steht.

Wichtige Fakten

  • Der dänische Außenminister Rasmussen und seine grönländische Amtskollegin Motzfeldt reisen nach Washington, um klarzustellen, dass Grönland nicht zum Verkauf steht.
  • US-Präsident Donald Trump hat gefordert, dass Grönland Teil der USA wird, gegebenenfalls durch einen Militäreinsatz.
  • Die strategisch wichtige Lage Grönlands in der Arktis zieht auch das Interesse von Russland und China auf sich.
  • Die bisherigen Anstrengungen der Regierungen von Dänemark und Grönland im Konflikt mit den USA sind demonstrativ geschlossen.
  • In Dänemark herrscht Alarmstimmung, da Grönland eine weitgehend selbstverwaltete Region innerhalb des dänischen Königreiches ist.
Die Reise des dänischen Außenministers Rasmussen und seiner grönländischen Amtskollegin Motzfeldt nach Washington bringt Klarheit in eine aufgeladene geopolitische Situation: Grönland steht nicht zum Verkauf. Diese Botschaft wird nach US-Präsident Donald Trumps Forderung benötigt, die die strategisch bedeutsame Insel der Arktis in das Territorium der USA integrieren möchte, notfalls auch durch militärische Mittel. Die Regierungen von Dänemark und Grönland treten dabei betont geschlossen auf, um die Autonomie und den Wunsch der Grönländer, unabhängig zu bleiben, zu unterstreichen. Die Dänen sind besorgt über die Umstände und darauf gespannt, wie die Gespräche mit US-Außenminister und Vizepräsident verlaufen werden. Der Konflikt bietet zugleich die Chance für Grönländer wie Sofie Amondsen, die gerne eine größere Selbstständigkeit der Insel sehen würden.

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